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Mit dem Euro-City bis nach Kroatien

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Artikel vom 13.12.2009 - 21.45 Uhr

Mit dem Euro-City bis nach Kroatien

Gießen (son/kw). Ihr erster Tag als Oberbürgermeisterin war ein Sonntag, doch bereits um 7.21 Uhr beging Dietlind Grabe-Bolz ihre erste öffentliche Amtshandlung: Sie nutzte die Tatsache, dass just gestern der neue Fahrplan in Kraft trat, und schickte am Bahnhof den Premieren-Zug des Euro-City (EC) in Richtung Klagenfurt/Zagreb mit grüner Kelle und kräftigem Pfiff »auf die Strecke«. Gestartet war der freilich schon in Siegen.
Erste Amtshandlung: Am frühen Sonntagmorgen schickte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz den Euro-City 113 um 7.21 Uhr mit g
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Erste Amtshandlung: Am frühen Sonntagmorgen schickte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz den Euro-City 113 um 7.21 Uhr mit grüner Kelle und kräftigem Pfiff auf die Strecke Richtung Kroatien. (Foto: son)
Einmal täglich verkehrt der neue EC in jede Richtung, der aus Richtung Österreich erreicht Gießen täglich um 20.44 Uhr.

»Ich freue mich, dass Gießen nun zusätzlich zur Inter-City-Verbindung Stralsund-Konstanz eine weitere hochwertige Bahnanbindung erhält, und ich hoffe, dass viele Fahrgäste dieses zusätzliche Angebot nutzen werden«, sagte Grabe-Bolz, die gemeinsam mit ihrem Ehemann mit dem Fahrrad zum Gießener Bahnhof gefahren war.

Die Beschleunigung der oben erwähnten Inter-City-Verbindung um eine halbe Stunde bringt - wie berichtet - die gravierendsten Änderungen im Fahrplanwechsel mit sich: So legt der Mittelhessen-Express in den geraden Stunden zahlreiche weitere Halte ein und braucht deshalb 20 Minuten länger nach Frankfurt. Ingesamt betreffen die Schattenseiten der Neuerungen in erster Linie die kleineren Bahnhöfe. Und in Richtung Köln und Aachen gibt es gar keine durchgehenden Züge mehr, Fahrgäste müssen stets in Siegen umsteigen.

Wer in Gießen ein- und aussteigt, genießt aber in vielen Fällen Vorteile. Wer weiter weg will, kann jetzt ohne Umsteigen eine halbe Stunde schneller nach Hamburg, bis Rügen und mit dem neuen EC in beliebte Urlaubsgebiete in Bayern oder Österreich gelangen. Schlechter werden allerdings zugleich die Verbindungen nach Berlin. Die Oberbürgermeisterin äußerte hierzu den Wunsch an den Fernverkehr der Deutschen Bahn AG, bei der Frühverbindung ab Gießen um 6.04 Uhr einen direkten Anschluss in Kassel-Wilhelmshöhe nach Berlin herzustellen. Auch sollten, so Grabe-Bolz, die Inter-City-Züge um 22.21 Uhr von Hamburg und 23.04 Uhr aus Heidelberg nicht nur einmal in der Woche, sondern wieder wie früher täglich verkehren.

Weitere Details zu den Änderungen auf der Main-Weser-Bahn bieten neue kostenlose Fahrplanhefte, die in RMV-Mobilitätszentralen, in Bahnhöfen und Zügen ausliegen. Seine Telefon-Hotline stellte der Rhein-Main-Verkehrsverbund mit dem Fahrplanwechsel auf Rund-um-die-Uhr-Betrieb um (01805/7 68 46 36 beziehungsweise 01805/rmvinfo). Unter www.rmv.de findet man ebenfalls alle Informationen.

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Artikel vom 13.12.2009 - 21.45 Uhr
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