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Zehntausende werden zum Fassenachtszug erwartet

Artikel vom 10.02.2010 - 14.00 Uhr

Zehntausende werden zum Fassenachtszug erwartet

Gießen (si). Jetzt fehlt nur noch das »Kaiserwetter«: Strahlenden Sonnenschein wünschen sich die Narren der Gießener Fassenachtsvereinigung (GFV) für ihren Umzug am kommenden Sonntag.
Diese zwei Wagen - mit der Midi-Garde (l.) und den Kadetten der Gießener Fassenachtsvereinigung (r.) - sind am Sonntag dabei. He
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Diese zwei Wagen - mit der Midi-Garde (l.) und den Kadetten der Gießener Fassenachtsvereinigung (r.) - sind am Sonntag dabei. Hergestellt wurden sie in der ZAUG-Werkstatt von Maler- und Lackierer-Azubis des zweiten Lehrjahres, im Foto zu sehen mit Ausbildern sowie Zugmarschall Carsten Größer (3. v. l.) sowie GFV-Präsident Franz Koch (r.). (Foto: Schepp)
Starten wird er wie gewohnt um 13.33 Uhr in der Ringallee, über Wolf- und Grünberger Straße, Ludwigsplatz und Stephanstraße geht es weiter durch das Südviertel bis zum E-Klo. Gleich dahinter wird der Lindwurm - kleine Neuerung - rechts in die Straße Reichensand abbiegen und am Karstadt-Parkhaus vorbei in der Bahnhofstraße den Vorjahresverlauf wieder aufnehmen: über Markt- und Kirchenplatz zum Endpunkt Walltorstraße. 91 Zugnummern hat Zugmarschall Carsten Größer vergeben. 39 Vereine mit 1500 Mitgliedern sind aktiv beteiligt. Auf den Straßen werden einmal mehr Zehntausende Zuschauer erwartet.

Entlang der Strecke dürfte es wieder viel Gedränge geben - vor allem, wenn der »Bonbon-Regen« aus den Wagen einsetzt. Die Erwachsenen sollten Vorbild sein und auf Kinder besondere Rücksicht nehmen, bittet Größer. Flaschen und Gläser lassen die Besucher am besten ganz zu Hause, um Scherben und Verletzungen zu vermeiden. Autofahrer müssen außerdem daran denken, dass die auf der Route liegenden Straßenabschnitte während des Umzugs gesperrt sind. Anlieger sollten am besten schon am Vorabend auf andere Parkplätze ausweichen. Die Polizei empfiehlt, die Innenstadt am Sonntagnachmittag mit dem Auto weiträumig zu umfahren. Am besten kommen die Narren zu Fuß zum Feiern.

Die Stadtwerke rechnen bereits vor dem närrischen Treiben mit erhöhtem Fahrgastaufkommen und setzen aus diesem Grund auf den Linien 1, 2 und 5 Gelenkbusse ein. Ansonsten verkehren die Busse an diesem Tag grundsätzlich nach dem normalen Sonntagsfahrplan. Zu beachten ist, dass die Stadtbuslinien zwischen 13.30 Uhr bis 16 Uhr teilweise umgeleitet werden. Die Linien 2, 6 und 7 stellen ihren Betrieb in dieser Zeit ganz ein. Bis 18 Uhr wird die Haltestelle Marktplatz nicht angefahren. Erst danach wird sich der Verkehr voraussichtlich wieder normalisieren. Die Stadtwerke halten zusätzliche Busse in Reserve, die bei Bedarf eingesetzt werden können. Busnutzern empfiehlt das Unternehmen die Gruppentageskarte, die für bis zu fünf Personen gilt und 5,80 Euro kostet.

Die Fassenachtsvereinigung lässt sich den Umzug über 10 000 Euro kosten. Bezahlt werden müssen beispielsweise die sieben Musikkapellen, die für Stimmung sorgen sollen. Hinzu kommen Ausgaben für Versicherung und Sicherheitsmaßnahmen, an die man als normaler Zuschauer nicht denkt. Der Marschall ruft die Gießener Narren deshalb auf, für zwei Euro ein »Zugabzeichen« zu erwerben.

Die Anstecknadel, die dafür ausgehändigt wird, sei erstens ein schönes Erinnerungsstück und Sammelobjekt, zweitens werde damit ein Teil der Kosten für den Umzug gedeckt, sagte Größer. Erhältlich sind die Abzeichen bei allen GFV-Veranstaltungen sowie direkt vor dem Umzug. Die vorweg laufenden Elferrats-Frauen werden die Nadeln anbieten.

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Artikel vom 10.02.2010 - 14.00 Uhr
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Leserkommentare
(10.02.2010 21:03)
chris
Helau!
Warum sollen sich die Heuchelheimer den Gießenern anschließen? Der Zug in Heuchelheim ist viel schöner, die haben richtige Motivwagen, gelle, Karl? Sollen doch die Gießener nach Heuchelheim kommen. Da ist noch viel Platz! :-)
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