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Wissenschaftler entdeckten Sandmücke in Wieseckaue

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Artikel vom 06.08.2014 - 15.24 Uhr

Wissenschaftler entdeckten Sandmücke in Wieseckaue

Gießen (pd). Vom ersten Fund einer Sandmückenart in Hessen hatte diese Zeitung am Dienstag berichtet. Jetzt hat das Frankfurter Biodiversität- und Klima-Forschungszentrum den exakten Fundort der Sandmücke genannt. Das zwei bis drei Millimeter große Insekt ist den Forschern in der Wieseckaue ins Netz gegangen.

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© Red
Es handelt sich um den nördlichsten Fundort in Europa und Asien, möglicherweise sogar weltweit, berichteten im GAZ-Gespräch Prof. Seven Klimpel und Dr. Christian Melaun. Zwar sei die Sandmücke ein potenzieller Überträger der gefährlichen Krankheit Leishmaniose, zu Besorgnis oder gar Panik bestehe allerdings kein Anlass, so die Wissenschaftler.

Zum einen sei die Sandmücke von den Forschern bereits im Sommer vergangenen Jahres entdeckt worden, zum anderen stehe nicht fest, ob ein Insekt dieser Art überhaupt Infektionskrankheiten überträgt. »Die Sandmücke kommt in Deutschland immer nur vereinzelt vor. Zudem sind die Tiere sehr wärmebedürftig«, sagte Melaun. Insofern könne man mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Mücke angesichts der feuchten Witterung der vergangenen Wochen derzeit nicht in der Region zu finden sei.

Über den Fund der Sandmücke waren weder das Kreisgesundheitsamt noch die Stadt Gießen in Kenntnis gesetzt worden.

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Artikel vom 06.08.2014 - 15.24 Uhr
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Leserkommentare
(11.08.2014 09:10)
OliverGießen
Wen interessierts?
Mal ganz ehrlich: Wen interessiert es überhaupt, wann und wo dieses Insekt gesichtet wurde? Die Anzahl derer ist verschwindend gering und die Information für geschätzte 99% der Bevölkerung nicht mal das Geld für die Druckerschwärze wert
(10.08.2014 19:26)
hg
Merkwürdig
Die Nachricht empfinde ich schon sehr merkwürdig, dass die Mücke bereits im Sommer vergangenen Jahres gefangen worden sein soll und erst jetzt in den beiden Gießener Tageszeitungen wie auch im Hessischen Rundfunkt einer Meldung wert ist. Auf ein solches Sommertheater kann ich verzichtet. Schon alleine wegen der Tausende Besucher der Gartenschau erwarte ich von dem betreffenden Institut eine aktuelle Überprüfung.
(10.08.2014 17:55)
Fischerburkhardsfelden
Frau Sand sticht in Wissich!
Jetzt weis ich, wer mich neulich nachts am Wissicher Kerbplatz gestochen hat. Kein Nebenbuhler sondern Frau Sand!
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