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Wieseckaue wird langsam zur Großbaustelle

Artikel vom 04.08.2012 - 07.45 Uhr

Wieseckaue wird langsam zur Großbaustelle

Gießen (mö). Bislang waren die Wege in der vorderen Wieseckaue trotz Bautätigkeit weitgehend begehbar. Das wird sich wohl ab Montag ändern, denn die Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH will mit dem Umbau des Wegenetzes beginnen. Der erste Bauabschnitt betrifft die Wege zwischen Neuem Teich und Schwanenteich.

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Vorab bat die Gartenschau-Gesellschaft am Freitag in einer Ankündigung um Verständnis, dass mit Baubeginn nicht mehr alle Weg in dem Gelände benutzt werden können. »Es wird leider zu Einschränkungen in dem jeweiligen Bereich kommen. Durch die Aufteilung in drei Bauabschnitte wird jedoch immer ein Zugang zum Gelände ermöglicht«, erklärte Jürgen Werner, Bauleiter der Gartenschau. Von den angekündigten Hinweisschildern an den Hauptzugängen zu dem Naherholungsgebiet war am Freitag allerdings noch nichts zu sehen.

Dauern werden die Arbeiten bis April 2013. Danach steht das neue Wegenetz – das jetzige ist noch die »Erstausstattung« aus den 60er Jahren – etwa ein halbes Jahr zur Verfügung, ehe das eintrittspflichtige Ausstellungsgelände eingezäunt wird. Nach der bisherigen Planung soll das irgendwann im Herbst passieren.

Wie die LGS GmbH im Frühjahr aus Anlass der Ausschreibung des Wegebaus erläutert hatte, soll es nur zu »geringfügigen Änderungen« im Wegenetz kommen. So sollen Anbindungen an die Haupteingänge wie den Quellgarten (Ringallee Nord) und die Wissenschaftsachse (Ringallee West) geschaffen und der Zugang vom Waldbrunnnenweg versetzt werden. Dort wird es zum Rückbau der dort noch vorhandenen Wege kommen. Wie berichtet, muss das Areal des bisherigen Bolzplatzes, auf dem Blumenschauen stattfinden werden, vom Waldbrunnenweg aus angedient werden. Zu diesem Zweck muss eine Lkw-taugliche Zufahrt geschaffen werden. Nach der Gartenschau soll dort ein Sportbereich mit Tennisplätzen sowie Kleinfeldern für Fuß- und Basketball sowie eine Naturtribüne entstehen.

Die bestehenden Wege werden nun in den nächsten Monaten saniert, da nahezu alle Asphaltflächen Frostschäden aufweisen. Ausgebaut und entsorgt werden dabei fast 12 000 Quadratmeter Asphaltbelag und 7400 Meter Borde. Der Rundweg wird auf einer Fläche von 6750 Quadratmetern eine neue Asphaltschicht erhalten, hinzu kommen 7430 Quadratmeter Rasen.

Eine Übersichtskarte der einzelnen Bauabschnitte ist auf der Internetseite der Landesgartenschau unter www.landesgartenschaugiessen.de veröffentlicht worden. Danach wird der zweite Bauabschnitt Nord im September und Oktober abgewickelt, und die restlichen Wege kommen bis zum April 2013 an die Reihe.

Die größte Gartenschau-Baustelle ist derzeit der Quellgarten gegenüber der Theodor-Litt-Schule. Im Spätsommer oder Herbst soll es dann auch an der Lahn mit dem Bau der Brücke für Fußgänger und Radfahrer richtig losgehen.

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Artikel vom 04.08.2012 - 07.45 Uhr
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Leserkommentare
(06.08.2012 15:43)
sheldon
Material?
Nun ja, die "weniger lebensfeindlichen Materialien" sind halt aufwendiger zu unterhalten und nicht allwettertauglich.
Wäre aber schön, wenn die Redaktion das mal klären könnte: Sind die Zahlen falsch? Oder stimmt "geringfügig" nicht?
(06.08.2012 14:13)
Bellow
Wunsch
Vielleicht besinnt sich unsere Rot-Grüne Regierung ein wenig und beschränkt die Totalversiegelung der Wege mit Asphalt auf die nur wirklich notwendigen Wege und befestigt andere Strecken mit weniger lebensfeindlichem Material?
Das wäre toll!
(06.08.2012 10:11)
sheldon
Geringfügig?
Wenn 12000 qm Asphalt entsorgt werden und knapp 7000 qm neuer Asphalt verlegt werden, dann klingt das nach einer deutlichen Verkleinerung des Wegenetzes.
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