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Verschwundene Volksbank-Million: Verdächtiger festgenommen - Geld unter der Jacke versteckt

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Artikel vom 08.03.2016 - 10.56 Uhr

Verschwundene Volksbank-Million: Verdächtiger festgenommen - Geld unter der Jacke versteckt

Gießen (fd): Zwei Monate hat es gedauert, nun gibt's Neuigkeiten im Fall der verschwundenen Volksbank-Million. Das erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstagmittag. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Hier gibt's die wichtigsten Infos sowie Fragen und Antworten zum Fall.

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© Oliver Schepp/Archiv
Was ist über den Verdächtigen bekannt?

Es ist einer der knapp 10 Mitarbeiter, die am Tattat Zugang zum nicht-öffentlichen Bereich im Schiffenberger Weg Gießen hatten, aus dem die 1,3 Million Euro verschwunden waren. Das bedeutet: Er ist ein Mitarbeiter der Volksbank. In einer Stellungnahme der Volksbank ist von einem "langjährigen" Mitarbeiter die Rede. Und: "Der Vorstand betont, dass diese Tat eines Einzelnen keinen Einfluss auf das große Vertrauen in die gesamte Belegschaft hat."

Wo ist das Geld?

Der Beschuldigte bestreitet den Tatvorwurf. Damit bleibt das Geld erstmal verschwunden. Jedoch konnten diverse Speichermedien sichergestellt werden, die nunmehr digitalforensisch ausgewertet werden.

Wie ist er vorgegangen?

Derzeit ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte das Scheingeld, welches in vier kleinen Päckchen verschweißt war, unter einer Jacke versteckte und damit die Bank verließ. Der Bankangestellten wurde soeben auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Haftrichterin beim Amtsgericht Gießen vorgeführt.

Was war passiert?

Anfang Januar waren aus der Zentrale der Volksbank Mittelhessen im Schiffenberger Weg Gießen 1,3 Millionen Euro einfach so verschwunden. Kein Überfalll, kein Rechenfehler. Die Scheine waren einfach weg. Eigentlich hätten die noch verpackten Banknoten am Vormittag von der Hauptstelle aus auf einzelne Filialen im Umkreis verteilt werden sollen. Doch sie gelangten noch nicht einmal bis in den Transporter. Die Polizei hatte zunächst keine Spur von den Tätern.

Wurde der Raum nicht videoüberwacht?



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Artikel vom 08.03.2016 - 10.56 Uhr
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Leserkommentare
(09.03.2016 17:06)
Zimmermann
Dümmer als die Polizei erlaubt
auch von mir als Gruß an Nutzer Sebastarus.
Doch damit würde ich nicht rechnen; nein, nicht einmal nachdenken.
Ganz abgesehen davon gäbe es noch genügend Leute aus der Unterwelt, die möglicherweise hinter dem Geld her wären, einem Zucker-Bubi kurzerhand einfach den Hals umdrehen, oder ihn das Licht auf sonstige Weise abdrehen ...
Mit anderen Worten: Da draußen gibt es noch "Mitspieler" von ganz anderem Kaliber, denen "Otto-Normal-Ganove" von vornherein unterlegen ist. Die fackeln nicht lange und diskutieren nicht.
Ganz ehrlich: ehrlich ist besser
(09.03.2016 09:25)
Sebastarus
in dubio pro reo
noch ist doch alles ein Verdacht. Es ist zwar naheliegend, dass er es war, kann es aber bislang nicht beweisen. Hoffentlich hat er das Geld gut gebunkert. Dann sitzt er halt seine 5 Jahre ab und führt anschließend ein süßes Leben wenn er es schlau anstellt.
(09.03.2016 07:52)
DarthVader
Black & White
Die Gruppe auf die Sie anspielen gibt sich i.d.R. weniger "Mühe" um nicht aufzufallen...die tun das auch vor laufenden Kameras, in Anwesenheit der Polizei und vor 100ten Zeugen...daher kann´s keiner von denen gewesen sein..
um Ihren merkwürdigen Kommentar noch etwas "aufzupeppen"...
(09.03.2016 07:35)
Selterswegen
Bläch & White
Was mich wundert, es fehlen die sonst üblichen Kommentare über der Herkunft und Hautfarbe !
Wenn es um Straftatberichten geht wird dies doch von einigen Kommentatoren gefordert, wenn diese Information nicht im Bericht erwähnt wird.
Ich kann mir nicht vorstellen das die VB nur Personal beschäftigt, was einen Deutschen Pass besitzt.
Sollte tatsächlich ein deutscher Bürger Straffällig geworden sein...?
Das passt doch sicherlich nicht in das Weltbild der Prediger......
(09.03.2016 07:30)
Peter Hartung
Analogforensisch.
Den Begriff merke ich mir: "digitalforensisch".
(08.03.2016 22:19)
history99
Schön dumm
Das dürfte in der Tat eine spontane "Schnapsidee" gewesen sein. Selbst man man nicht erwischt wird (dann hätte man tatsächlich einen recht guten Job gegen Mauern getauscht): Da nur eine handvoll Personen in Frage kommen, könnte der Täter das Geld ohnehin kaum ausgeben. Wer da plötzlich mit Geld um sich schmeißt, liefert sich doch selbst ans Messer ...
(08.03.2016 21:55)
test
Hahaha :-)
Schöner Kommentar. Die Beamten von der Volksbank Mittelhessen. :-)
(08.03.2016 13:21)
woschtemweckmedsenf
Er wär beinah` reich gewesen..
Ich kann nicht verstehen, wie man soooo blöd sein kann. Bei der VB MH beschäftigt zu sein, einem der dt.land-weit beliebtesten Arbeitgeber, wäre für mich allein schon ein Lotto-Gewinn. Die VB bezahlt sehr gut, sauberster A´platz klimatisiert u ohne Dreck, man tut sich nicht weh bei der Arb., den Job kann man bis zum 85. GebTg ausüben, Streß - Null, nette Kollegen/-innen, später noch Zusatzrente ....
Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis - und danach in den Knast.
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