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»Stadt der jungen Forscher«: Unerwartet große Resonanz

Artikel vom 29.12.2009 - 23.50 Uhr

»Stadt der jungen Forscher«: Unerwartet große Resonanz

Gießen (pm). 36 Förderanträge gingen beim regionalen Förderwettbewerb »Stadt der jungen Forscher« ein, 26 davon wurden durch den Förderausschuss schließlich ausgewählt.
Im September war im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Mathematikum der Startschuss erfolgt. Bis Ende November hatten die interessierten Schulen Zeit, sich ein spannendes Projekt auszudenken. Sichtlich zufrieden mit diesem Ergebnis zeigt sich Prof. Albrecht Beutelspacher, der Leiter des Mathematikums und Vorsitzender des Förderausschusses: »Die unerwartet große Resonanz ist ausgesprochen erfreulich. Aber auch nach qualitativen Gesichtspunkten können wir sehr zufrieden sein«.

Auch die disziplinäre Streuung der Anträge sei sehr erfreulich. Neben den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen sei auch ein großer Anteil von Forschungsvorhaben mit geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen oder aber mit interdisziplinären Ansätzen vertreten. Auch die regionale Streuung sei gelungen: Neben Schulen aus der Stadt Gießen seien auch Schulen aus Grünberg, Wetzlar und Schwalbach beteiligt. Die schulischen Forschungsprojekte werden gleich mit Beginn des neuen Schulhalbjahres starten und sollen im Idealfall bis Mai 2010 abgeschlossen sein. Dann werden die Arbeiten im Rahmen des »Festivals der jungen Forscher« am 30. Mai 2010 zwischen Kirchenplatz und Botanischem Garten präsentiert. »Dieses Ereignis wird als buntes, lehrreiches und unterhaltsames Wissenschafts-Erlebnisangebot für Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung den öffentlich sichtbaren Höhepunkt der Stadt der jungen Forscher bilden«, macht Sadullah Gülec, Geschäftsführer der Gießen Marketing GmbH Lust auf das Festival.

Die Auszeichnung »Stadt der jungen Forscher« wird gemeinsam von der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Deutsche Telekom Stiftung an Städte verliehen, die bereits Kooperationen von Schule und Wissenschaft fördern und dieses Engagement intensivieren möchten. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert. Gießen konnte die Auszeichnung unter insgesamt 13 bundesweiten Bewerbern erringen. Die amtierende »Stadt der jungen Forscher« schreibt zunächst einen regionalen Förderwettbewerb für schulische Forschungsprojekte aus. Bei diesen Projekten sollen Schüler ab der 8. Klasse in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Partner wissenschaftlich arbeiten. Die »Stadt der jungen Forscher« unterstützt die ausgewählten schulischen Forschungsprojekte finanziell und wendet hierfür die Hälfte des Preisgeldes auf. Die andere Hälfte steht zur Finanzierung des Festivals zur Verfügung, wobei dieser Anteil durch private Sponsorengelder erhöht werden kann.

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Artikel vom 29.12.2009 - 23.50 Uhr
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