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Scorpions bei Trauerfeier in Gießen

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Artikel vom 09.09.2014 - 10.26 Uhr

Scorpions bei Trauerfeier in Gießen

Gießen (mö). »Find the door to the promise land« heißt es im Song »Send me an Angel« der Scorpions. Ob Peter Amend diese Tür gefunden hat, weiß niemand. Der Justiziar und Manager der Erfolgsband aus Hannover, der am 1. September im Alter von 70 Jahren einem Krebsleiden erlegen war, hatte sich den Song jedenfalls für seine eigene Trauerfeier gewünscht.

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Ein Kamerateam von RTL interviewt Scorpions-Mitglied Rudolf Schenker vor Beginn der Trauerfeier für Peter Amend. Im Hintergrund Sänger Klaus Meine. (Foto: Schepp)
© Oliver Schepp
Und so wurde es gestern Mittag der bewegendste Moment, als in der Kapelle am Neuen Friedhof »Send Me an Angel« vom Unplugged-Album der Scorpions erklang.

Die Bandmitglieder, angeführt von Klaus Meine, trafen gegen 12.15 Uhr in der Kapelle am Rodtberg ein und nahmen gegenüber den engsten Angehörigen des Verstorbenen Platz, der in einem weißen Sarg aufgebahrt war. Fast der gesamte Boden des vollbesetzten Kirchenraums war mit Blumengebinden bedeckt. Die nichtreligiöse Feier, durch die Trauerrednerin Bärbel Debus führte, stand ganz im Zeichen der Musik, der großen Leidenschaft von Peter Amend. Neben »Send Me an Angel« seiner Scorpions waren es die drei Songs eines fünfköpfigen Gospelchors, die den Trauergästen unter die Haut gegangen sein dürften. »Bridge over troubled Water« von Simon & Garfunkel ließen die dunkelhäutigen Sängerinnen und Sänger die Gospel-Klassiker »Swing Low, Sweet Chariot« und »Amazing Grace« folgen.

Für die Band richtete deren Sänger Klaus Meine das Wort an die Angehörigen und die Trauergemeinde. Einen Teil seiner Rede hielt er in Englisch, da Wegbegleiter Peter Amends »aus aller Welt« nach Gießen gekommen seien, um sich zu verabschieden. Meine würdigte Amend, mit dem die Scorpions 23 Jahre lang zusammengearbeitet hatten, als Ideengeber und Motivator. »Peter hatte auf alles eine Antwort«, sagte der Musiker und hob Amends Anteil am Neustart der Scorpions im Jahr 2000 hervor. Und er betonte, dass Amend quasi exklusiv für die Schwermetaller aus Niedersachsen tätig war. »Er war nur für uns da«, sagte Meine.

Im Anschluss an die gut einstündige Trauerfeier wurde Peter Amend auf dem Neuen Friedhof beigesetzt.

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Artikel vom 09.09.2014 - 10.26 Uhr
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Leserkommentare
(09.09.2014 18:46)
gissenus anticus
@ Sebastarus
Na, da müssen sie sich in den letzten Jahren in einem Paralleluniversum aufgehalten haben, in dem, es nur Blonde, mit, dunklen Sonnenbrillen. Gegeben hat. :-)
(09.09.2014 17:53)
eltomasz
Interesse
Schade, Peter Amend war mir als zugezogener Gießener bekannt. Eben als Anwalt der Scorpions, die schon einen gewissen Bekanntheitsgrad im Deutschland der 90er und 00er hatten.
(09.09.2014 17:06)
Harry
anscheinend
genau wie die Zeichensetzung ;)
(09.09.2014 16:56)
Sebastarus
-
Peter Amend sowie, die Skorpions waren mir bis eben gänzlich unbekannt
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