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Schnelles Internet rückt näher

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Artikel vom 12.10.2011 - 12.06 Uhr

Schnelles Internet rückt näher

Gießen/Langgöns (mö). Gute Nachrichten für alle Stadtteil-Gießener, die sich seit langem einen schnelleren Zugang zum Internet wünschen: Das Hessische Wirtschaftsministerium hat soeben den Weg zur Breitbandversorgung von Allendorf, Lützellinden, Rödgen und Petersweiher freigemacht

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Wie Minister Dieter Posch (FDP) am Dienstag mitteilte, habe das Ministerium die Zuschussanträge der Stadt Gießen und der Gemeinde Langgöns positiv beschieden. 110 000 Euro gehen nach Gießen, 42 000 Euro nach Langgöns, dessen Ortsteil Espa schnelles Internet erhalten soll. Nach Angaben von Posch profitieren in Gießen gut 2900 Haushalte, in Espa weitere 400. »Breitbandinternet ist heute eine unerlässliche Infrastruktur für Bürger und Unternehmen und ein Standortfaktor für Kommunen. Der Ausbau der Versorgung ist deshalb konkrete Wirtschaftsförderung«, sagte Posch.

In Gießen war der Weg zum schnellen Internet für alle Haushalte bereits im Juni geebnet worden, als die Stadtverordnetenversammlung einstimmig einen entsprechenden Beschluss fasste und zugleich außerplanmäßig 200 000 Euro bewilligte, um die Maßnahmen noch in diesem Jahr durchführen zu können. Für die Stadtteile Allendorf, Lützellinden und Rödgen soll die Telekom eine Glasfaserlösung umsetzen, im Fall der Siedlung Petersweiher ist das Unternehmen OR Network mit dem Aufbau einer auf Funk basierenden Verbindung beauftragt worden. Leistungsfähige Anschlüsse sollen auch das Gewerbegebiet Krebsacker bei Rödgen (dort residiert unter anderem die Firma Canon) sowie das US-Depot erhalten. Die Stadt soll knapp 80 000 Euro als eigenen Anteil übernehmen. Damit hat die Stadt für ihre außenliegenden Teile einen eigenen Weg zum schnelleren Internet beschritten. Dennoch beschlossen die Fraktionen im Juni mehrheitlich, auch der Breitband GmbH des Landkreises beizutreten.

Möller (CDU) begrüßt Poschs Mitteilung

Begrüßt wurde die Mitteilung Poschs vom CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Klaus Peter Möller. Gerade in einer Universitätsstadt wie Gießen sei es kaum zu vermitteln, dass das Internet in manchen Stadtteilen bislang nur eine Geschwindigkeit »aus dem vergangenen Jahrhundert« erreiche.

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Artikel vom 12.10.2011 - 12.06 Uhr
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