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SPD und Grüne rechtfertigen Tempo 30

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Artikel vom 26.10.2014 - 17.10 Uhr

SPD und Grüne rechtfertigen Tempo 30

Gießen (ta). Die Stadtverordnetenfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben die Kritik von CDU und Freien Wählern an den Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h in der Ringallee und in der Eichgärtenallee als unbegründet zurückgewiesen.

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In der Eichgärtenallee gilt von nun an Tempo 30 und rechts vor links. Das ist das aktulle Reizthema in der Stadtpolitik. (Foto: Schepp)
Die Neuregelung erhöhe die Verkehrssicherheit, betonen sie in einer gemeinsamen Erklärung. Der geringfügig erhöhte Zeitaufwand für den Kraftverkehr sei zumutbar. Gerade in der Eichgärtenallee benötige die Neuregelung allerdings eine längere Eingewöhnungsphase für die Autofahrer.

Es gehe nicht um Ideologie, »sondern viel mehr darum, ob wir unsere Straßen auch als Lebensraum ihrer Bewohner und Besucher sehen, als Aufenthaltsraum und als Mobilitätsgarant für alle Verkehrsarten«, schrieb die Grünen-Verkehrsxpertin Bettina Speiser. Dass Tempo 30 von reinen Wohngebieten auf Geschäftsstraßen oder größere Straßen mit viel Rad -und Fußverkehr ausgeweitet wird, sei ein internationaler Trend; in Graz etwa gelte schon seit 1992 unter großer Akzeptanz der Bevölkerung eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h.

Speiser sieht als einen zentrale Vorteil der Verkehrsverlangsamung die Erhöung der Sicherheit: »Der Anhalteweg ist nur halb so lang wie bei Tempo 50, die Unfallschwere deutlich geringer und der Blickwinkel, in dem Gefahrensituationen wahrgenommen werden, ist viel breiter, was vor allem Fußgängern und Radfahrern zu mehr Sicherheit verhilft.« Radfahren auf der Straße bei Tempo 30 sei die sicherste Variante der Radverkehrsführung. Das zweite Hauptargument der Grünen ist die Verringerung des Verkehrslärms um etwa drei Dezibel, was Anwohner und nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer entlaste.

»Langfristig entsteht dadurch mehr Lebensqualität in den Städten«, ergänzt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Christian Heimbach: »Davon profitieren alle. Durch die verbesserte Sicherheit gibt es mehr nichtmotorisierten Verkehr, was wieder zu weniger Lärm und Schadstoffen führt – eine positive Spirale.«

In der Eichgärtenallee erhöhe sich die Fahrzeit durch die Reduzierung von 50 auf 30 km/h rein rechnerisch um 48 Sekunden, erläutert Speiser, »aber ein bisschen mehr Geduld sollte uns Autofahrern, die wir auch bei Regen im Trockenen sitzen, diese Vorteile für die Allgemeinheit wert sein.« Konkret für die Eichgärtenallee erwartet sie: »Mehr Platz für Fußgänger auf dem Weg entlang des Schwanenteichs, weniger Abbiegeunfälle aus den einmündenden Straßen und leichteres Queren der Parkbesucher, zu denen hier auch sehr viele ältere und gehbehinderte Personen gehören.«

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Artikel vom 26.10.2014 - 17.10 Uhr
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Leserkommentare
(30.10.2014 00:03)
Leser
Der Radweg bleibt
Auch wenn es für manche Mneschen schwer zu verstehen ist: Es gibt einen Unterschied zwischen dem Wegfall der Radwegebenutzungspflicht und dem Wegfall eines Radwegs. Die Stadt hat nun schon mehrfach klargestellt, dass sie nur beabsichtigt, die Pflicht zur Benutzung des Gehwegs in der Kastanienallee aufzuheben. Es wird aber weiterhin erlaubt sein, dort mit dem Rad zu fahren. Wer sich also auf der Fahrbahn nicht sicher fühlt, kann weiter den Weg in der Kastanienallee mit dem Rad nutzen.
Wenn aber Radfahrer, die es eilig haben, die Fahrbahn nutzen dürfen, freut mich das als Fußgänger sehr - insbesondere an Wochenenden, wo dort sehr wenig Autoverkehr, aber viele Spaziergänger unterwegs sind.
Ansonsten verschone man mich bitte mit dem weit verbreiteten Irrglauben, dass das Fahren auf der Fahrbahn bei Tempo 50 oder auch weniger so unheimlich gefährlich sei. Keine einzige Studie konnte bisher einen Sicherheitsvorteil von Radwegen nachweisen auch nicht Studien der Bundesanstalt für Straßenwesen, die wiederholt versucht hat, den Nachweis für den sicheren Radweg zu erbringen. Jeder kann das auch nachlesen, wenn er nur die Begriffe "Radweg" + "Sicherheit" in eine beliebige Suchmaschine eingibt. Radwege werden gebaut, damit Autofahrer sich nicht so sehr durch langsamere Verkehrsteilnehmer gestört fühlen oder damit ängstliche Menschen üerhaupt auf Hauptverkehrsstraßen mit dem Rad trauen. Einen Sicherheitsvorteil haben Radwege innerorts nicht - was die Fachkreise seit 30 Jahren wissen.
(29.10.2014 22:17)
dreieck
Dezibel
Hallo Leser; zugestanden!
Dafür haben die Anwohener dann den um 3db reduzierten Lärm länger zu genießen... Ändert nichts daran, dass keine Argumente über bleiben.
Nur zur Klarstellung; ich bin in keinster Weise getroffen von dieser Maßnahme, fahre dort sehr selten; ich fühlte mich aber betroffen von der pauschalen inhaltlichen Sinnlosigkeit dieser Pressemeldung.
(29.10.2014 15:05)
Ungehalten
wiederhole nochmals....
die aktion hat reine alibifunktion, ist absolut weltfremd und nutzlos im ergebnis. weil die entscheidungsträger nix gescheites produktiv auf die kette bringt...greenz
(29.10.2014 14:04)
hg
Passt alles nicht
Diese allgemein gefasste und absolut nicht hilfreiche Erklärung für eine 30er-Zone mit Einführung von Rechts vor Links könnten besser akzeptiert werden, wenn Zahlen über Lärm- bzw. Feinstaubmesssungen vor und nach der Einführung der Maßnahme wie auch Unfallstatistiken vorliegen würden. Ansonsten interessiert es mich nicht die Bohne, ob in Graz bereits seit 1992 30er-Zonen unter großer Akzeptanz der Bevölkerung gelten. Mich interessiert, ob ich mit meinem Rad gefahrlos die Eichgärtenallee befahren kann. Ich bin heute mit dem Rad beide Richtungen gefahren. Dreimal wurde ich von Autofahrern angehupt, weil ich offensichtlich mit meinen 20 km/h zu langsam war, zweimal wurde ich von überholenden Pkw geschnitten und einmal von einem vorbeifahrenden Lkw dermaßen an den Straßenrand gedrängt, dass ich um Leben fürchten musste. Frau Speiser, fahren Sie doch mal morgens zwischen 7 und 9 Uhr oder um 16 Uhr mit dem Rad auf der Eichgärtenalle stadtein- bzw. stadtauswärts! Die Straße taugt nicht für beide Verkehrsteilnehmer. Entweder Sie reduzieren die Parkstreifen oder belassen den Radweg entlang des Schwanenteiches. Und noch etwas: Ab der Kantstraße bleibt der Gehweg für Radfahrer freigegeben, obwohl dieser viel zu schmal ist, zudem an einem Fußgängerüberweg und an einer Bus-Haltestelle vorbeiführt. Das passt alles nicht.
(29.10.2014 10:18)
Leser
Dezibel
Nur damit keine Missverstände wegen des Kommentars von Dreieck entstehen: Die Dezibel-Skala ist eine logarithmische Skala, d.h. man kann ein Schallereignis von 3dB nicht mit einer Lärmminderung von 3dB vergleichen. So sind 0 bis 10dB für den Menschen unhörbar und Sie werden keinen Ort in Gießen (auch nicht in Gebäuden) finden, der so leise ist. Die Reduzierung des Lärms von 100dB (Presslufthammer) auf 90dB (schwerer LKW) ist hingegen gut wahrnehmbar: Sie entspricht ungefähr einer Halbierung der empfundenen Lautstärke. Wenn Sie Interesse am Thema haben, dann suchen Sie mal nach "Schalldruckpegel" im Internet. Auch die Installation einer kostenlosen Lärmmessungs-App auf Ihrem Smartphone ist sicher aufschlussreich. Derartige Apps sind zwar nicht sehr genau, aber sie geben ein Gefühl für die Dezibel-Skala und die dabei empfundene Lautstärke. Sie werden dann feststellen, dass 3dB-Senkung im Bereich um 70dB schon eine deutliche Lärmreduktion sind.
(29.10.2014 01:18)
dreieck
Eine Frechheit Teil 3
3.These: Christian Heimbach: »Davon profitieren alle. Durch die verbesserte Sicherheit gibt es mehr nichtmotorisierten Verkehr, was wieder zu weniger Lärm und Schadstoffen führt .«
?OK; jetzt wird echt hart…. 1. Bestreite ich sämtliche Logik dieser Aussagen, 2.Führt dies nicht zu mehr nicht zu weniger motorisierten Verkehr! 3. führt Tempo 30 zu mehr Lärmbelästigung und (nachgewiesen) deutlich mehr Emissionen! Wenn Sie Studien hierzu brauchen… die Redaktion kennt meine Adresse.
4.These: „In der Eichgärtenallee erhöhe sich die Fahrzeit durch die Reduzierung von 50 auf 30 km/h rechnerisch um 48 Sekunden, erläutert Speiser, …«
?Weniger Gefahrenschwerpunkte das wünscht sich jeder; keine Widerspruch. In dem Sie z.B. die Fahrradfahrer auf die Straße zurückbringen, schaffen sie jedoch genau diese. Tun sie uns den Gefallen, und zeigen Sie mal auf, zu wie vielen Verkehrsunfällen (bezugnehmend auf Ihre Argumente) es in den letzten 10 Jahren gekommen ist? Ich bin mit fast sicher, die Zahl tendiert gegen Null.
?Ach ja und Mathematik; Weg und Zeit…. 48 Sekunden für welche Strecke denn?
Abschließend meine Frage: Welche (objektiv belastbare) Argumente bleiben?
P.S. Dieses ist politisch völlig unmotiviert; mich interessiert die Partiezugehörigkeit nicht im Geringsten.
(29.10.2014 01:02)
dreieck
Eine Frechheit Teil 2
2.These: „Speiser sieht als einen zentrale Vorteil der Verkehrsverlangsamung die Erhöung der Sicherheit: »Der Anhalteweg ist nur halb so lang wie bei Tempo 50, die Unfallschwere deutlich geringer und der Blickwinkel, in dem Gefahrensituationen wahrgenommen werden, ist viel breiter, was vor allem Fußgängern und Radfahrern zu mehr Sicherheit verhilft.« Radfahren auf der Straße bei Tempo 30 sei die sicherste Variante der Radverkehrsführung. Das zweite Hauptargument der Grünen ist die Verringerung des Verkehrslärms um etwa drei Dezibel, was Anwohner und nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer entlaste.“7
?Frage: Der Anhalteweg bei Tempo 10 (zu 30) verringert sich nochmal um 70%, also warum nicht gleich richtig machen?
?Frage 2. Sind die Radfahrer nicht viel sicherer auf dem (separaten, vorhandenen) Radweg (selbst bei Tempo 80)?
?Erklären Sie bitte Lärmentlastung; Erstens bestritten, und zweitens entsprechen 3 dB(A) der Lautstärte eines Zehntels einer leisen tickenden Uhr…
(29.10.2014 00:41)
dreieck
Eine Frechheit Teil 1
denkt man dort wirklich, die Gießener Einwohner (Leser) sind alle geistig unterbemittelt?
Ich fühle mich durch solche pauschalen, nichtssagenden Aussagen ver… !
Beurteilen wir den Text mal ganz objektiv:
1.These: „Es gehe nicht um Ideologie, »sondern viel mehr darum, ob wir unsere Straßen auch als Lebensraum ihrer Bewohner und Besucher sehen, als Aufenthaltsraum und als Mobilitätsgarant für alle Verkehrsarten«, schrieb die Grünen-Verkehrsxpertin Bettina Speiser. Dass Tempo 30 von reinen Wohngebieten auf Geschäftsstraßen oder größere Straßen mit viel Rad -und Fußverkehr ausgeweitet wird, sei ein internationaler Trend; in Graz etwa gelte schon seit 1992 unter großer Akzeptanz der Bevölkerung eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h.“
?Frage: Wenn es sich bei Straßen um den Lebens- und Aufenthaltsraum der Bewohner handelt; dann sollten wir sie einfach abschaffen. Wie kommen „Besucher“ (nach dieser Logik) überhaupt dorthin?
(27.10.2014 14:31)
AEG
So lange Grüne
Abgeordnete im Stadtparlament allen Ernstes behaupten, das man sich bei einer Geschwindigkeit von 50 km /h auf dem Bürgersteig nicht mehr unterhalten kann, braucht man sich über nichts mehr wundern.
(27.10.2014 14:06)
Leser
@eltomasz
Auf der Lahnbrücke ist der Gehweg einen guten Meter breit gewesen, so dass schon das begegenen von zwei fußgängern nur durch Mitnutzung des Radwegs möglich war. Der Radweg war dort so schmal, dass man mit dem Lenker in den Gehweg ragte, wenn man an den Laternemasten vorbeifuhr. Wie Sie da von "breit genug für alle" sprechen können, ist mir schleierhaft. Nebenbei sei bemerkt, dass Radfahranfänger bis zum 10. Lebensjahr den Gehweg nutzen dürfen. Bis zum 8. Lebensjahr müssen sie den Gehweg nutzen.
Wie man bei hantuchbreiten Rad- und Gehwegen vom "sicheren Bürgersteig" sprechen kann, ist mir unerklärlich. Seit 30 Jahren haben übrigens alle Studien gezeigt, dass Radfahren auf der Fahrbahn sicherer ist als auf Bordsteinradwegen. Ich finde es nach 30 Jahren an der Zeit, dass der Irrglaube vom sicheren Bordsteinradweg mal zu den Akten gelegt wird.
(27.10.2014 13:59)
Anwohnerin
Aktion = Note: mangelhaft-
Als Anwohnerin, die oft mit einem Kinderwagen die Eichgärtenallee überquert muss ich leider sagen, dass "rechts vor links" und die dazugehörige 30er-Zone (vielleicht gut gemeint), aber leider völliger Unsinn ist. Das Queren der Straße ist nicht leichter, meines persönlichen Erachtens sogar eher schwieriger geworden! Das "Einfügen" von Zebrastreifen wäre definitiv sinnvoller und für Fußgänger (auch Rad- und Autofahrer) einfacher/besser gewesen. "Mehr Platz für Fußgänger auf dem Weg entlang des Schwanenteichs..." - komische Begründung! "Engpässe" oder Ähnliches zwischen Fußgängern und Radfahren auf dem Weg kann ich nicht feststellen bzw. beklagen. "Weniger Verkehrslärm"...hm...ständiges Anfahren von Fahrzeugen jeglicher Art erzeugt nicht weniger Lärm.
(27.10.2014 13:19)
hg
Fadenscheinige Bründung
Wenn man allgemein mit einer 30er Zone die Verkehrsmoral aller Nutzer verbesern kann, bin ich auch damit einverstanden. Bei einer Ein- oder Ausfallstraße bzw. Autobahnzubringer müsste aber das Verkehrsführungskonzept anders gestaltet werden als nur die Geschwindigkeit auf 30 zu begrenzen, eine Rechts-vor-Links Regelung einzuführen und die Radfahrerspur auf die Straße zu verlegen. Die fadenscheinigen Begründungen dieser Maßnahme durch den Magistrat wie auch jetzt von SPD und Grünen zeugen davon, dass zuvor weder Lärm- noch Feinstaubmessungen durchgeführt wurden, denn mit Zahlen kann man besser argumentieren als mit Worten. Ich unterstelle mal, dass keiner der Politiker mit dem Rad in der Rush-Hour die Eichgärtenallee befährt und damit nicht weiß, von was er (sie) da redet. Einer der Konsequenzen wäre z. B., um mal den Radfahrer zu bevorzugen (würde mich als Vielradfahrer freuen), die Parkstreifen zu entfernen und daraus Radwege zu machen. Dann wäre die Eichgärtenallee auch für Radfahrer sicherer und der Fußgänger könnten sich auf dem Spazierweg am Schwanenteich richtig entfalten.
(27.10.2014 09:40)
eltomasz
Schwachsinn
Genau so, wie auf der Lahnbrücke hat man hier den Fahrradfahrer vom sicheren Bürgersteig (breit genug für alle) auf die Strasse befördert. Wo da eine Verbesserung, vor allem für Radfahranfänger sein soll, verstehe ich nicht.
Die Rechts-vor Links-Lösung hat einen großen Staufaktor, wenn die von rechts kommenden Fahrzeuge die stadtauswärts fahrenden PKW aufhalten. Denn wenn die aus dem Wohngebiet kommenden PKW nach Links fahren wollen, müssen sie auf die stadteinwärts fahrenden PKW warten. Dies dauert manchmal sehr lange. Und so lange warten alle die stadtauswärts fahren wollen. Einfach Blödsinn. Wenn schon 30er Zone, dann bitte ohne Rechts-vor-Links-Verkehr. Ich fahre dort täglich zur Arbeit lang. Für mich bedeutet das ein Rumtuckern mit 30 kmh wegen 3 Dezibel....
(27.10.2014 09:08)
Ungehalten
besser was falsches machen...
statt gar nix zustande bringen. dies scheint das motto des artikels. sich die fehler schönreden....sonst nix.
(27.10.2014 07:37)
Gießenerin
Tempo 30
mag ja noch okay sein. Meistens ging es eh nicht schneller aufgrund der parkenden Autos. Aber die Rechts vor Links-Regelung ist einfach nur schwachsinnig. Und auf keinen Fall werde ich auf der Straße fahren. Da muss mich schon jemand persönlich vom Radweg runtertragen!
(26.10.2014 23:04)
Max Mustermann
(K)ein Argument jagd....
...das nächste. Folgendes denke ich mir zu den unzureichenden Argumenten:
"Mehr Platz für Fußgänger auf dem Weg entlang des Schwanenteichs"
Der Weg ist breit genug um Radfahrern das Passieren von Fußgängern zu ermöglichen. Fußgänger gibt es im oberen Bereich der Straße so gut wie gar nicht, um unteren Bereich gibt es getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger.
"weniger Abbiegeunfälle aus den einmündenden Straßen"
Indem man die jahrelang geltenden Vorfahrtsregen ändert? So ein Quatsch.
"die Verringerung des Verkehrslärms um etwa drei Dezibel"
War da auch einberechnet, dass zumindest an den Einmündungen immer wieder heruntergebremst und neu beschleunigt werden muss?
"Der Anhalteweg ist nur halb so lang wie bei Tempo 50"
Keine Frage. Aber warum dann überhaupt irgendwo schneller fahren dürfen?
"Radfahren auf der Straße bei Tempo 30 sei die sicherste Variante der Radverkehrsführung"
Entlang von einem parallel geparkten PKW am anderen? Sicher nicht. Da ist es auf dem separaten Weg deutlich sicherer, dann da kann gar keiner kommen.
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