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Rad-/Fußweg neben dem Liebigcenter führt ins Nichts

Artikel vom 26.03.2009 - 21.40 Uhr

Rad-/Fußweg neben dem Liebigcenter führt ins Nichts

Gießen (mö). Wann immer in den vergangenen Jahren von der Neubebauung des ehemaligen Sommerlad-Geländes im Flutgraben die Rede war, verwies der Magistrat nicht ohne Stolz auf den geplanten Rad- und Fußweg, der auf der Nordseite der Wieseck bis zu deren Mündung in die Lahn durchgezogen werden sollte. Mit dem Bau der Wegeverbindung ist auch begonnen worden, aber weiter geht es jetzt erst einmal nicht mehr.
Nach knapp 50 Metern geht’s nicht mehr weiter: Der begonnene Bau des Rad- und Fußwegs von der Bahnhofstraße zur Wieseckmün
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Nach knapp 50 Metern geht’s nicht mehr weiter: Der begonnene Bau des Rad- und Fußwegs von der Bahnhofstraße zur Wieseckmündung erweist sich als problematisch (rechts das Liebigcenter). (Foto: Schepp)
Der begonnene Weg neben dem neuen Liebig-Center endet im Nichts der Uferböschung.

Bau- und Planungsdezernent Thomas Rausch bestätigte auf AZ-Anfrage Umsetzungsprobleme. Eine Wegeführung auf öffentlichem Grund und Boden habe sich aufgrund des Gefälles als zu gefährlich für Radfahrer erwiesen, und bei einer alternativen Trasse sei das Problem aufgetreten, dass sie im Bereich der Eisenbahnbrücke über ein Privatgrundstück führen müsste. »Da müssten wir uns erst einmal ein Zugangsrecht verschaffen«, meinte Rausch. Die Möglichkeiten des Weiterbaus würden dennoch geprüft. Die Bau- und Planungsverwaltung habe allerdings mit anderen - und wichtigeren - Projekten momentan alle Hände voll zu tun.

Der Bau des Wegs - zunächst bis zur Eisenbahnbrücke - war den Investoren des Liebig-Centers im Zuge der Planung von der Stadt auferlegt worden. Der bestehende Weg entlang dem Wieseck-Südufer, der bis zur Mündung und weiter in die Lahnwiesen führt, ist für Radfahrer unattraktiv, weil der Höhenunterschied durch eine Treppe ausgeglichen wird. Daran ändert auch eine nachträglich eingebaute Schiene neben der Treppe nichts, die Radlern zumindest das Tragen ihres Fahrzeugs ersparen soll.

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Artikel vom 26.03.2009 - 21.40 Uhr
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