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Pflegezentrum »Ensemble« und Tierheim feierten gemeinsam

Artikel vom 31.07.2011 - 22.30 Uhr

Pflegezentrum »Ensemble« und Tierheim feierten gemeinsam

Gießen (srs). Das »Ensemble Pflegezentrum« und der Gießener Tierschutzverein haben am Samstag zum inzwischen zweiten Mal ein gemeinsames Sommerfest begangen. Auf dem Außengelände des Pflegezentrums stand geselliges Beisammensein unter dem Motto »Hand in Hand« im Mittelpunkt.

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Helfer des Tierschutzvereins stellten beim »Ensemble«-Fest am Samstag Hunde vor, die ein Zuhause suchen. (Foto: srs)
Höhepunkt des Festes war am Nachmittag eine Vorstellung von Hunden, für die der Tierschutzverein ein Zuhause sucht. Astrid Paparone präsentierte die zutraulichen Vierbeiner, während sie sich von Bewohnern des Pflegeheims streicheln ließen.

Das Fest rundeten ein Basar und ein Flohmarkt ab. Gegen Spenden waren an Ständen Mode und Schmuck zu erwerben. Bei einer Tombola winkte als Hauptpreis ein Flachbildfernseher. Bewohner des Pflegezentrums boten selbst hergestellte Marmelade sowie Puppen und gehäkelte Topflappen feil - allesamt Erzeugnisse aus Back-, Bastel- und Kreativgruppen des »Ensembles«. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Hermann Wolf und die »Harmonika-Freunde Hermannstein«. Darüber hinaus beeindruckte Wolfgang Schmitz, Bewohner des Heims, mit einer Intonation des Lieds »What a wonderful world« von Louis Armstrong. Sascha Bücher, Leiter des Sozialen Dienstes Junge Pflege, begleitete ihn an der Gitarre.

Am Morgen hatte ein Gottesdienst unter Leitung der Pfarrer Helmut Schütz und Klaus-Friedemann Pötz das Sommerfest in Anwesenheit von Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich eröffnet. Die Leiterin des Pflegezentrums ehrte die Bewohnerinnen Elli Reuschling und Birgit Lautenschläger-Knörzer, die am längsten - seit dem 2. März 2009 nämlich - in dem einen Monat vorher eröffneten Haus leben.

Der Erlös des Festes kommt dem Tierheim zugute. Anfang kommenden Jahres soll dort der zweite Bauabschnitt des neuen Hundehauses in Angriff genommen werden. Der Tierschutzverein rechnet mit einer dreijährigen Bauphase und mit Kosten in Höhe von 400 000 Euro. Der Verein feiert derweil ein Jubiläum: Vor 50 Jahren hatte er eine erste Hundehütte in der Nähe des Bundeswehrkrankenhauses errichtet.

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