Bei Verstößen gegen die Verpackungsverordnung können die Behörden Bußgelder verhängen, die Höhe ist nicht genau festgelegt. In der Praxis droht das aber nur Wiederholungstätern. Sonst folgt nach der Anhörung erst eine Abmahnung. Das Regierungspräsidium Gießen hat im letzten Jahr 13 Anzeigen aufgenommen, in einem Fall wurde ein Bußgeldverfahren eröffnet. Es ist immer noch nicht abgeschlossen.
Die Umwelt: Sie ist Hauptleidtragende des Problems. Denn wer 25 Cent Pfand für eine Dose zahlt, bringt sie in aller Regel zurück – oder greift gleich zur Mehrwegverpackung, was ökologisch gesehen ohnehin besser ist. Pfandfreie Dosen oder Flaschen werden dagegen oft achtlos weggeworfen.
Ganz offensichtlich hat Deutschland kein Glück mit seinen "Migranten" ! Einige scheren sich keinen Deut um deutsche Gesetze und scheinen nur zum Abzocken hier zu sein ! Ob man sich als Deutscher im Ausland wohl auch so gesetzwiedrig benehmen darf ?
(30.07.2010 09:17)
kuste
Anmerkung
Der Artikel enthält einen Fehler. Das Einwegpfand ist nicht unabhängig von der Grösse, sondern bezieht Behältnisse von 0,1 - 3 Liter ein. Deshalb trifft man im Handel gelegentlich auf Gebinde mit 3.01l z. B. Zur Thematik selbst wüsste ich gerne, wie es die Händler sehen, die sich an die Pfandverordnung halten. Könnten die nicht einen Abmahnanwalt damit beauftragen? Dann sollte das Problem doch schneller gelöst sein, als auf die mit allem überforderte Politik zu hoffen. Vielleicht können Sie da noch einmal nachhaken. Würde mich interessieren.
(29.07.2010 21:38)
Leser
Stilfrage
Über den Stil kann man sich sicher streiten und auch, was eigentlich das Skandalöse im Artikel ist: Sind es wirklich die Händler, die das Schlupfloch der fehlenden Kontrollen nutzen oder sind es die Behörden, die kein Personal für die Kontrollen zu haben scheinen? Abgesehen davon möchte ich aber die Gießener Allgemeine loben, denn es grenzt schon an Seltenheit, dass eine Zeitung selber einem Problem nachgeht, recherchiert und verschiedene Seiten dazu befragt und hebt sich zumindest von all den Artikeln ab, in denen nur plump Pressemitteilungen im Wortlaut abgedruckt werden, ohne die Aussagen zu hinterfragen oder auch andere Meinungen einzuholen.
(29.07.2010 13:23)
MariaDietz
@Chris
Ich leugne nicht die Tatsache. Ebenso finde ich dieses Verhalten wie erwähnt auch nicht in Ordnung. Es ging mir lediglich um die Art der Schreibe, welche für mich an Boulevardzeitung und nicht an eine seriöse Tageszeitung erinnert.
(29.07.2010 13:02)
chris
Die Kritik
von MariaDietz kann ich nicht teilen. Ich kenne auch ein paar Läden, wo man die pfandfreien Dosen und Flaschen kaufen kann. Sie gehören alle, ohne Ausnahme, Türken oder Kurden bzw. einem Italiener (Feinkost im Landkreis!!) Ich kenne keinen einzigen Laden mit deutschen Besitzer, der solche Getränke führt. Kennen Sie einen? Ist es Zufall, dass es sich um Ausländer handelt, oder hat das System? Vielleicht haben die Deutschen nicht die entsprechenden Kontakte? Glaube nicht, dass sie moralischer sind.
(29.07.2010 11:24)
MariaDietz
Ansatz gut, Umsetzung eher mau
Die Intention des Artikels ist sehr löblich- in der Tat sollte alles getan werden was möglich ist, um die Umwelt zu schützen. Unter anderem ist es dazu auch nötig, die vorhandenen Vorschriften bezüglich Pfand etc. einzuhalten. Doch dieser Artikel weist in einigen Teilen das reißerische Niveau einer großen deutschen Boulevardzeitung auf. Das ist wirklich traurig. Sowohl der indirekte direkte Fingerzeig auf die "bösen Türken mit ihren Dönerläden", als auch der abrupte Bruch im letzten Satz auf Seite 1. Das diese Art der Schreibe gleich einen Freizeitdenunzianten auf den Plan ruft wundert da nicht sonderlich. Wie erwähnt, es sollte definitiv etwas getan werden und so wie sich einige aus der Verantwortung ziehen ist das nicht in Ordnung . Die Art des Artikels aber ebensowenig.
(29.07.2010 10:45)
Querdenker
Saubere Umwelt durch Pfand
Leider habe ich auch schon oft bemerkt das es viele gibt die Pfandpflicht umgehen. Wie auch immer die das machen ist es aber generell möglich das Problem schnell abzuschaffen. Ich wäre dabei. Gebt mir den Auftrag und die Hälfte vom Bußgeld dann mache ich mich auf den Weg. Es kann ja nicht so schwer sein die Rechtslage zu lernen und speziell auf diese Sünder zu zu gehen. Dann wird das Zeug beschlagnahmt und auf kosten der Verursacher entsorgt. Man könnte das aber auch der Tafel zuführen und durch Aufkleber kennzeichnen und die Menschen die die Tafel in Anspruch nehmen dazu verpflichten die Behältmisse beim nächsten Besuch wieder ab zu geben.Danach landen die auf dem Schrott bzw im Glascontainer. Das ist alles nur eine Sache der Organisation und bestimmt nicht schwer. Wenn Sie Interesse haben dann Mail an - pebulinden@web.de
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
Marktplatz stellen. Damit soll die Trinkerszene verdrängt werden. Was
halten Sie davon?
Einige scheren sich keinen Deut um deutsche Gesetze und scheinen nur zum Abzocken hier zu sein !
Ob man sich als Deutscher im Ausland wohl auch so gesetzwiedrig benehmen darf ?