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Ostufer-Vorfeld der neuen Lahnbrücke wird freigeräumt

Artikel vom 02.02.2012 - 23.45 Uhr

Ostufer-Vorfeld der neuen Lahnbrücke wird freigeräumt

Gießen (mö). Während in der Wieseckaue wohl auch noch nächste Woche gespannte Ruhe herrschen wird, laufen die Arbeiten für ein Kernprojekt der Landesgartenschau an der Lahn bereits.

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In Verlängerung der Sudetenlandstraße und dem Beginn des Wißmarer Wegs werden derzeit Kleingärten abgeräumt, um hier das Vorfeld der neuen Lahnbrücke gestalten zu können. Entstehen soll ein kleiner Park. (Foto: Schepp)
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist soeben damit begonnen worden, das Vorfeld der neuen Lahnbrücke auf dem Ostufer freizuräumen. Mit schwerem Gerät werden in Verlängerung der Sudetenlandstraße derzeit einige Kleingärten zurückgebaut. Zu diesem Zweck wurden Gartenhütten abgerissen und Bäume gefällt. Die dabei gewonnene Fläche soll in einen kleinen Park umgewandelt werden, hinter dem die Auffahrt zu der 50 Meter langen und vier Meter breiten Brücke beginnen wird.

Mit dem Bau der knapp zwei Millionen Euro teuren Hängebrücke soll im kommenden Sommer begonnen werden, hatte die Stadt am Wochenende mitgeteilt. Der seit Jahrzehnten diskutierte dritte Lahnübergang für Radfahrer und Fußgänger ist Bestandteil des Kernbudgets der Landesgartenschau an der Lahn. Das zweite größere LGS-Lahnprojekt ist der Durchstich von der Damm- zur Bootshausstraße. Ein drittes Projekt, eine kleinere Brücke über den Mündungsbereich der Wieseck, ist aus Kostengründen gestrichen worden.

Eine knifflige Aufgabe für die Planer war es, dem aus Richtung Sudetenlandstraße kommenden Radverkehr eine möglichst gefahrlose Querung des Wißmarer Wegs zu ermöglichen. Die Straße verläuft hier in einer Kurve und ist unübersichtlich. Der Bebauungsplan »Nordstadtbrücke« sieht vor dem »Auftaktplatz« und der Brückenauffahrt einen Fahrbahnteiler und eine Linksabbiegespur für den Radverkehr vor. Sie liegen in einem Bereich, der von Pkw-Lenkern, die aus Richtung Wißmar kommen, eingesehen werden kann.

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Artikel vom 02.02.2012 - 23.45 Uhr
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Leserkommentare
(03.02.2012 12:23)
wolf
Keine Projektverhinderung...
...um jeden Preis.
Bei den o.g. Baumfällungen handelt es sich um geräumte Kleingärten, die vor einiger Zeit zum Zwecke des Brücken-Neubaus angekauft bzw. die Pacht-Verhältnisse gekündigt wurden.
Es ging und geht der BI auch sicher nicht um eine Projektverhinderung um jeden Preis.
Das Bürgerbegehren hat nicht einzig und alleine die Baumfällungen, sondern auch die finanziellen - doch eher abenteuerlichen - Aspekte der Landesgartenschau zum Thema. Die BI ist auch sicher keine Gruppierung von Berufs-Revoluzzern, die jeden Baum mit ihrem Leben verteidigt, allerdings hat sich gezeigt, dass in der Wieseckaue Baumfällungen in großem Stil durch fadenscheinige Argumente legitimiert und durchgeführt werden sollten.
Wie sonst will man der Bevölkerung plausibel machen, dass in der vorgelegten Fäll-Liste ein hoher Prozentsatz der aufgelisteten, zur Fällung vorgesehenen Bäume schadensfrei sind.
Genausowenig richtet sich die Kritik in der Wieseckaue nicht nur um die Baumfällungen, sondern um die massiven Eingriffe in ein ökologisch bedeutsames Areal in ihrer Gesamtheit.
(03.02.2012 09:44)
hesse
Schuldig
ist natürlich auch hier die Frau OB, sie hätte die BI-Verantwortlichen rechtzeitig über den Fällbeginn informieren müssen!
Eine BI, wewlche nichts weiß, kann nur im NAHHINEIN meckern1
(03.02.2012 08:03)
Louisa
Absicht?
Da wurden doch tatsächlich schon Bäume im Zuge der LGS gefällt und keiner der BI hat es mitbekommen! Na super...Da fragt man sich immer mehr, ob die Bäume wirklich deren Freunde sind.
Immerhin ist es schön, dass sich zumindest dort etwas tut, die Brücke zur Weststadt ist seit langem überfällig.
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