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Ordensjubiläen im St. Josefs-Krankenhaus

Artikel vom 17.06.2012 - 10.08 Uhr

Ordensjubiläen im St. Josefs-Krankenhaus

Gießen (pm). Den Namen »Philo« trug einst so mancher antike Gelehrte, Dichter und Theologe – aber wer weiß das heute noch. In Gießen und insbesondere im St. Josefs-Krankenhaus hat der Name einen ganz anderen, aktuellen Klang.

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Im St. Josefs-Krankenhaus sind die Ordensschwestern Philareta Köpfer (l.) und Angelika Biermaier (r.) tätig (hier mit Hausoberin Schwester Fabiola Manz). (Foto: Schepp)
Es ist die liebevolle Kurzform, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Schwester Philaretha Köpfer gegeben haben. Vor 60 Jahren ist die Ordensfrau in die Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, die auch als Niederbronner Schwestern bekannt sind, eingetreten. Und ebenso lange ist Schwester Philaretha in Gießen tätig. Begonnen hat sie als Krankenschwester in der ambulanten Pflege. Zu einer Zeit, als es Sozialstationen noch nicht gab, kümmerte sie sich gemeinsam mit ihren Mitschwestern um die Kranken in der Stadt, die zu Hause versorgt werden mussten. Später übernahm sie die Stationsleitung der Inneren Abteilung des Krankenhauses, wo sie über viele Jahre sehr segensreich für die Patienten wirken konnte.

»Schwester Philaretha ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die jahrzehntelang mit unerschütterlichem Gottvertrauen und großem persönlichen Einsatz für die Patienten ihre Arbeit verrichtet hat«, lobt Geschäftsführer Andreas Leipert die Ordensfrau, die er seit vielen Jahren persönlich kennt, und ergänzt: »Viele ihrer damaligen Patienten auf der Inneren Medizin erinnern sich noch gerne an die Ordensschwester mit dem »markanten badischen Akzent«, manch einer erkundigt sich heute noch nach »Philo«. Seit ihrem Ruhestand übernimmt die heute 85-Jährige viele ehrenamtliche Verrichtungen für das Krankenhaus und für die Gemeinschaft von acht Ordensschwestern, die am St. Josefs Krankenhaus zusammen leben und arbeiten.

Eine dieser acht Frauen kann gleichfalls auf eine 50-jährige segensreiche Tätigkeit bei den Niederbronner Schwestern zurückblicken: Wer durch den neuen Haupteingang des St. Josefs Krankenhauses in der Wilhelmstraße geht, trifft am Empfang häufig auf Schwester Angelika Biermaier, die den Besuchern bereitwillig Auskunft gibt, die Telefonvermittlung managt und geduldig die Fragen von Patienten beantwortet. Seit acht Jahren ist Schwester Angelika dort tätig, zuvor arbeitete sie über 30 Jahre lang als Verwaltungsangestellte im St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg, eine der zahlreichen Einrichtungen der Niederbronner Schwestern. Obwohl sie mit acht Dienstjahren unter ihren Mitschwestern noch zu den »Neulingen« in Gießen zählt, hat sich die gebürtige Oberfränkin mit den Oberhessen inzwischen »gut arrangiert«, wie sie gerne einräumt.

Anlässlich der Jubiläen findet am heutigen Samstag im St. Josefs Krankenhaus eine kleine Feier mit Angehörigen und Mitschwestern der Jubilarinnen statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle, die sich den beiden Ordensfrauen verbunden fühlen, sind um 11.30 Uhr zu einem Stehempfang in die Cafeteria eingeladen.

Die Krankenhausleitung gratuliert Schwester Philaretha und Schwester Angelika herzlich zur langjährigen Ordenszugehörigkeit und wünscht ihnen Gottes Segen und Gesundheit für die kommenden Jahre.

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Artikel vom 17.06.2012 - 10.08 Uhr
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