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Ominöser Behälter sorgte für Teilsperrung der Autobahn

Artikel vom 23.09.2011 - 22.30 Uhr

Ominöser Behälter sorgte für Teilsperrung der Autobahn

Gießen (sha). Ein undichter Zehn-Liter-Kanister auf dem Randstreifen der A 485, der eine unbekannte Substanz enthielt, sorgte am Freitagmittag für einen größeren Einsatz der Berufsfeuerwehr Gießen; 16 Einsatzkräfte waren vor Ort.

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Schauplatz Gießener Ring: Vom Randstreifen wurde ein ominöser Flüssigkeitsbehälter geborgen. (Foto: sha)
Der Behälter, der in Fahrtrichtung Norden kurz hinter der Anschlussstelle »Schiffenberger Tal« am Straßenrand lag, trug die Aufschrift Phosphinsäure. Als Inhalt wurde deshalb ein Gefahrstoff vermutet. Wie die Feuerwehr mitteilte, war allerdings nicht diese, sondern eine andere Flüssigkeit in dem Kanister enthalten. Genaue Ergebnisse werden ab Montag erwartet, wenn die Polizei weitere Untersuchungen vornehmen wird. Ein Sprecher der Feuerwehr vermutete eine organische Substanz in dem Behälter. Für die Umwelt habe aufgrund des trockenen, windstillen Wetters keinerlei Gefahr bestanden.

Wie der Kanister auf die Autobahn gelangte, blieb bis zum Nachmittag unklar. Die Feuerwehr ging davon aus, dass er von einem Fahrzeug verloren wurde. Während der zweistündigen Reinigungsarbeiten – die ausgelaufene Flüssigkeit wurde mit einem Bindemittel beseitigt – war der rechte Fahrstreifen gesperrt.

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Artikel vom 23.09.2011 - 22.30 Uhr
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