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Obi-Mitarbeiter protestieren gegen Bauhaus-Ansiedlung

Artikel vom 02.11.2011 - 18.25 Uhr

Obi-Mitarbeiter protestieren gegen Bauhaus-Ansiedlung

Gießen (pd). »Sichert unsere Arbeitsplätze« stand auf einem Transparent, »Kein Baumarkt auf Bänninger-Gelände« auf einem weiteren Plakat

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Gegen die Ansiedlung eines Bauhaus-Marktes auf der Industriebrache Bänninger protestierten gestern Abend rund 100 Obi-Mitarbeiter. (Foto: Schepp)
. Rund 100 Beschäftigte der Obi-Baumärkte im Schiffenberger Tal und in der Weststadt protestierten am Dienstagabend auf dem Rathausplatz und später vor den Mitgliedern des parlamentarischen Bau- und Planungsausschusses gegen Überlegungen, auf dem Gelände der Bänninger-Industriebrache einen Heimwerker- und Gartenmarkt von Bauhaus anzusiedeln.

»Wir sehen unsere Arbeitsplätze in Gefahr«, sagte Obi-Marktleiter Michael Pfeiffer am Rande der Kundgebung. Alleine im Baumarkt im Schiffenberger Tal gebe es 170 Beschäftigte. Sollten die Bauhaus-Ansiedlungspläne umgesetzt werden, »wird das Auswirkungen auf die gesamte Region haben«, betonte Pfeiffer und verwies auf kleinere Betriebe aus dem Umland mit ähnlichen Sortimenten. Joachim Haucke von Ver.di wandte sich ebenfalls dagegen, »Ansiedlungspolitik auf dem Rücken der Beschäftigten auszutragen«. Es gebe bereits Überkapazitäten in der Stadt, warnte der Gewerkschaftssekretär davor, die Verkaufsflächen auszuweiten. Während der Kundgebung sammelten Beschäftigte bei Passanten Unterschriften gegen die Ansiedlung eines Bauhaus-Marktes.

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Artikel vom 02.11.2011 - 18.25 Uhr
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Leserkommentare
(03.11.2011 18:39)
AFM
Dann fangen...
...die aber gegenüber vom Obi bei Sommerlad an sich zu beschweren.
(03.11.2011 15:14)
anonym35
Schwedisches Möbelhaus
Man sollte doch mal bei Ikea nachfragen, dann wäre allen geholfen. Tausenden Studenten, Mittelhessens Mittelschicht und den Obi-Mitarbeitern.
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