Gießen (srs). Ein tristes Bild bot sich denwenigen Gästen der Eröffnung des Musikalischen Sommers auf dem Schiffenberg am Sonntagvormittag. Unter Nieselregen begannen die Frankie Boys vor gerade einmal zehn Besuchern, die mit aufgespannten Regenschirmen vor der Bühne standen, Pop, Rock und Swing aus sechs Jahrzehnten vorzutragen. Auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz war unter den allerersten Gästen.
»It never rains in Southern California«, stimmten die Frankie Boys zum Einklang an. Die Musiker Anita Vidovic, Frank Mignon und Dieter Faust trotzten dem Wetter mit humorvollen Einlagen und animierten so manchen Besucher mit Cha-Cha-Rhytmen gar zu kleinen Tanzschritten.
Erst als am frühen Nachmittag während des Konzerts der aus Darmstadt angereisten Mr. Jelly’s Jam Band der Regen nachließ, bevölkerten mehr und mehr Musikfreunde den Gießener Hausberg. Vor gut 50 Zuhörern unterhielten die Künstler mit traditionellen Jazz-Melodien aus dem New Orleans der 20er und 30er Jahre. Mit Soul und Funk begeisterte am Abend schließlich die Formation Colors of Blue.
Bis zum 12. September lädt das Kulturamt der Stadt im Rahmen des Musikalischen Sommers zu insgesamt 70 Veranstaltungen. Die Bandbreite reicht von Volksmusik über Jazz bis zu Weltmusik. Der Eintritt ist frei. am kommenden Samstag empfangen die Lahn-River-Wheelers ab 15 Uhr zu Squaredance, bevor am Abend ab 20 Uhr Rose Nabinger und die Kreisjazzwerkschaft aufspielen. Am Sonntag (ab 15 Uhr) wird ds Bellevue-Musiktheater erwartet.
Ein Höhepunkt wird am 17. und 18. Juli das sogenannte »Kleine Festival der Weltmusik« sein: Harfe & Percussion-Spices, Conjunto Creolo, Mutschoko und Die Acht Ohren werden zu hören sein. Einmal mehr wird zudem am 5. September die hiesige Interessensgemeinschaft der Musik- und Gesangvereine den »Tag des Liedes« ausrichten. Für dieses Jahr hat der Männergesangverein »Arion« Kleinlinden die Federführung.
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
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