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Lions-Club: 50 Jahre soziales Engagement in Gießen

Artikel vom 05.02.2012 - 19.41 Uhr

Lions-Club: 50 Jahre soziales Engagement in Gießen

Gießen (son). Glückwünsche für ein halbes Jahrhundert im Dienste des sozialen Engagements nahm am Samstag der Lions-Club Gießen entgegen.

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Präsident Achim Köhler (l.) mit Gründungsmitglied Günther Wackermann. (Fotos: son)
Der älteste der vier Gießener Clubs feierte am Wochenende im Konzertsaal des Rathauses sein 50-jähriges Charterjubiläum. »Ich freue mich riesig, dass so viele gekommen sind«, sagte Club-Präsident Achim Köhler angesichts des gut besetzten Saales. Er hieß Vertreter der Stadt, anderer Gießener Service-Clubs und befreundeter Lions-Clubs aus Hessen und sogar Südtirol willkommen.

Grundprinzip der Lions-Clubs sei es, sich sozial zu engagieren, Freundschaften zu pflegen und sich für andere einzusetzen, umriss Köhler den Kern des Service-Gedankens. »Wir veranstalten seit Jahren den Hessischen Schulchorwettbewerb, unterstützen das Liebig-Museum, tragen zur Finanzierung der Orgel von St. Bonifatius bei oder bedenken das Heim Maria Frieden, zählte Köhler die Activities des Clubs auf.

Für Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz vertritt der Lions Club eine schöne Tradition, die nun in den Händen der heutigen Mitglieder liege. »Auf diese Tradition, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, können Sie stolz sein«, sagte Grabe-Bolz.

Klare Worte zum persönlichen Einsatz im Lions-Club fand Bankdirektor a. D. Günther Wackermann als Gründungsmitglied, »Es gibt in unserer Gesellschaft 20 Prozent Menschen, die etwas bewegen, die vorangehen und sich als Persönlichkeiten zeigen, wenn Sie so wollen, als Elite«. Die Mehrheit der Menschen, etwa 60 Prozent, sei brav und ordentlich, gehe aber nicht voran. »Und dann gibt es noch 20 Prozent Luschen«. Die Lions-Mitglieder gehörten natürlich zu den ersten 20 Prozent, als Zeichen des eigenen Anspruchs an sich selbst und eine innere Verpflichtung.

Das Zitat aus Goethes Faust »Im Anfang war die Tat« veranschaulicht nach Wackermanns Worten den wesentlichen Grundgedanken der Lions, sich durch Taten in die Gesellschaft einzubringen. »Ich habe es gerne akzeptiert, dass mein Leben vollständig von dem Tun für den Club geprägt wurde«. Es sei gar nicht so schwer, ein Lion zu sein, man müsse es nur wollen. »Der Eintritt in den Club ist freiwillig, der Austritt, wenn gewünscht, auch – alles dazwischen ist Verpflichtung. Mit dem Satz »It’s great to be a Lion« schloss Wackermann seine mit Applaus bedachte Rede.

Nach Grußworten des Vizegovernors des Districts M111, Günther Radspieler, sowie von Alexander van der Meulen vom Lions-Club Justus-von-Liebig übernahm nach einer kurzen Pause Kommunikationstrainer Timo Pommer die Bühne. In seiner Festrede sprach er über den Wert von Beziehungen.

Das Credo seines Vortrages lautete »Die Qualität unserer Beziehungen ist die Qualität unseres Lebens«.

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Artikel vom 05.02.2012 - 19.41 Uhr
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Leserkommentare
(05.02.2012 22:04)
gaspode
Herr Wackermann,
bei welcher Bank sind Sie, a.D?
Ich schätze mal so ins blaue, "Commerzbank"? Die 80 % der Bevölkerung die Sie als nicht so ganz voranschreitend nennen sind es, die die Bankenkrise schultern. P.S.: "ad" kenne ich aus der Bankenkrise nur für die Kundeneinteilung = "alt und dumm".
Das Credo der Veranstaltung übersetzt >>Die Seilschaften die wir schaffen, sichern unsere Qualität des Lebens<<
Froh keine Löwe zu sein!
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