Er hob zum Beispiel die enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern hervor - der Fachhochschule Gießen-Friedberg, der Goethe-Universität Frankfurt, der neuen Fraunhofer-Projektgruppe an der JLU, dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (Aachen) und dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie (Jena). Es gebe Erfolge bei der Einwerbung weiterer Fördersummen, das Interesse der Industrie sei groß, bereits zehn Arbeitsplätze seien geschaffen. Selbstbewusst erklärte der Direktor des JLU-Instituts für Phytopathologie und angewandte Entomologie, in der so genannten Gelben Biotechnologie »sind wir die ersten in der Welt, die das Thema gut abdecken«.
Dem Landtag sei die Entscheidung nicht leicht gefallen, das Loewe-Programm ohne große Kürzungen weiterzuführen, sagte die Ministerin. Dies erweise sich als richtig, »wenn man sieht, was hier entsteht«. Die Universität Gießen habe bei den bisherigen Auswahlverfahren »gepunktet«, davon profitiere die ganze Region. Die JLU hat bei fünf Loewe-Projekten die Federführung und ist an zwei weiteren beteiligt. Allein im Rahmen der beiden ersten Förderstaffeln wurden ihr für den Zeitraum 2008 bis 2012 insgesamt rund 16,2 Millionen Euro bewilligt.
»Wir sind stolz«, sagte Mukherjee zu diesen Erfolgen. Sie beruhten letztlich auf dem »Liebig-Geist«, der die Universität auszeichne.
Jaja, das Loewe-Programm ohne große Kürzungen weiterzuführen, ist super. So zumindest die Ministerin. Vergessen ist wohl die deutliche Kritik der JLU, die sich lieber Kürzungen bei den Förderprogrammen gewünscht hätte, statt bei der Grundfinanzierung. Schon interessant, dass das der Präsident dies der Ministerin nicht in Erinnerung rief und stattdessen lieber einen freundlichen Rundgang inszeniert hat. Aber da in Wiesbaden bei der Hochschulpolitik ja nicht rational entschieden wird, muss man wohl gute Miene zum bösen Spiel machen, damit man als Uni nicht abgestraft wird, weil man sich kritisch äußert. Der Artikel zeigt auch, warum das LOEWE-Projekt weitergeführt wird: Das Projekt bietet eine Möglichkeiten sich als Ministerin feiern zu lassen.
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Schon interessant, dass das der Präsident dies der Ministerin nicht in Erinnerung rief und stattdessen lieber einen freundlichen Rundgang inszeniert hat. Aber da in Wiesbaden bei der Hochschulpolitik ja nicht rational entschieden wird, muss man wohl gute Miene zum bösen Spiel machen, damit man als Uni nicht abgestraft wird, weil man sich kritisch äußert.
Der Artikel zeigt auch, warum das LOEWE-Projekt weitergeführt wird: Das Projekt bietet eine Möglichkeiten sich als Ministerin feiern zu lassen.