Gabi Keiner machte deutlich, dass die Planungen erschwert werden durch das normale Auf und Ab bei den Geburtenzahlen. Sie seien in Gießen zwar insgesamt recht stabil; in den letzten drei Jahren kamen jeweils zwischen 595 und 666 kleine Gießener auf die Welt. Doch in den Stadtteilen zeigten sich manchmal große Unterschiede. So wurden in den letzten Jahren mal sechs, mal vierzehn Rödgener geboren. In der Innenstadt war ein Jahrgang 91, ein anderer 148 Kinder stark, in Lützellinden schwankte die Zahl zwischen 23 und 32.
Einstimmig billigte der Ausschuss zwei Anträge: Die IJB gemeinnützige Gesellschaft für Integration, Jugend und Berufsbildung (früher: Verein Initiative für Jugendberufsbildung) soll als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt werden. Eine Entscheidungskommission soll beschließen, welcher freie Träger die Trennungs- und Scheidungsberatung übernimmt. Diese Aufgabe ist bisher beim Jugendamt angesiedelt; zwei Bewerber haben Konzepte eingereicht.
Zu Beginn der Sitzung hatte der Ausschuss seines Mitglieds Gerhard von Niebelschütz gedacht. Der langjährige Gesamtleiter des Sozialdienstes katholischer Frauen war im Dezember gestorben. Weitere Themen waren die Personalengpässe beim Pflegekinderdienst im Jugendamt und die Interkulturelle Kita-Pädagogik (die AZ berichtete in ihrer Samstagsausgabe).
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
Marktplatz stellen. Damit soll die Trinkerszene verdrängt werden. Was
halten Sie davon?