Abgesehen von der menschlichen Tragik und dem Elend für die Tiere hat das Problem auch einen finanziellen Aspekt. Dem Tierschutzverein sind durch zwei »Animal-Hoarding«-Fälle im vergangenen Jahr Kosten in Höhe von etwa 60 000 Euro entstanden. »So etwas können wir uns nicht leisten«, sagt Neureuther. Hinzu kommt, dass die Tiere nach der Behandlung untergebracht und vermittelt werden müssen, was nur in Zusammenarbeit mit anderen Tierheimen gelingt.
Wer sich über »Animal Hoarding« informieren möchte, kann das unter www.tierschutzbund.de tun. Ansprechpartner vor Ort sind die Veterinärbehörde (Tel. 96 61 40) und der Tierschutzverein (Tel. 5 22 51).