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Hochschulinformationstage: Realistisches Bild für Studierende von morgen

Artikel vom 27.01.2010 - 23.15 Uhr

Hochschulinformationstage: Realistisches Bild für Studierende von morgen

Gießen (pm). Hochschule erleben, Studiengänge kennen lernen: die Hochschulinformationstage (HIT) der Justus-Liebig-Universität und der Fachhochschule Gießen-Friedberg bieten jetzt wieder Gelegenheit dazu.
Prof. Uwe Probst, Dekan des Fachbereichs Elektro-/Informationstechnik an der Fachhochschule, zeigt den Schülern im Labor die Lei
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Prof. Uwe Probst, Dekan des Fachbereichs Elektro-/Informationstechnik an der Fachhochschule, zeigt den Schülern im Labor die Leistungsfähigkeit elektrischer Antriebe. (Foto: Schepp)
Und das Interesse ist ungebrochen: Rund 3900 junge Interessenten - in der Regel Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 - erhalten am Mittwoch und Donnerstag einen Einblick in das vielfältige Angebot. Sie kommen nicht nur aus ganz Mittelhessen, sondern auch aus angrenzenden Regionen.

Es reicht von den Ingenieur- und Lebenswissenschaften über sozial-, rechts- und wirtschaftswissenschaftliche sowie die geistes- und kulturwissenschaftliche Fächer bis hin zu Lehramts- und dualen Studiengängen. Allen, die sich für ein Studium interessieren, zeigen die elf Fachbereiche und verschiedene weitere Einrichtungen der JLU sowie die FH in Gießen, Friedberg und Wetzlar ihr Profil.

Die Schüler können an zwei Tagen je ein Fach besuchen. Sie hören dabei Vorträge zu Studienaufbau und -inhalten und informieren sich über Forschungsprojekte. Mit Hochschullehrern und Studierenden können sie über den Hochschulalltag und seine Anforderungen reden, an einem Seminar oder einer Vorlesung teilnehmen, im Labor einen Versuch beobachten und Institute besichtigen. Daneben gibt es zentrale Veranstaltungen unter anderem zum Lehramt und zu den Kombinations-Studiengängen, zur Finanzierung und zum Auslandsstudium.

Die Studierenden von morgen sollen während der Hochschulinformationstage die Möglichkeit bekommen, ihre Vorstellungen von ihrer Ausbildung zu überprüfen und eventuelle falsche Erwartungen geradezurücken, um ein realistisches Bild vom Studieren und dem Lernort Hochschule zu gewinnen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Auf diese Weise erhöht sich die Chance, dass die jungen Leute bei der späteren Studienwahl die für sie individuell richtige Entscheidung treffen.

Die größte Nachfrage an der Universität besteht für die Fächer Psychologie, Human- und Zahnmedizin, Sportwissenschaften, Jura, Wirtschaft, Lehramt an Grundschulen sowie Erziehungswissenschaften. An der FH erlebte den stärksten Zustrom der Fachbereich Wirtschaft. Groß war das Interesse auch an den Studiengängen des Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie sowie des Fachbereichs Elektro- und Informationstechnik. Die rund 620 jungen Besucher am Mittwoch seien zirka zwölf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet die Fachhochschule.Für Donnerstag hätten sich über 700 Besucher angekündigt. Besonders stark sei dabei die Nachfrage nach Architektur.

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Artikel vom 27.01.2010 - 23.15 Uhr
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