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Heimatgefühle bei den Schaustellern

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Artikel vom 26.09.2014 - 06.07 Uhr

Heimatgefühle bei den Schaustellern

Gießen (mö). Ein Blick von oben auf das Landesgartenschaugelände: Die Fahrt im Riesenrad auf der Herbstmesse wäre in diesem Jahr besonders reizvoll gewesen. Aber auf diesen Anblick müssen Besucher des Gießener Traditionsrummels verzichten.

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Herbstmesse (im Bildhintergrund) und Gartenschau sind ab Samstag für eine Woche Nachbarn an der Ringallee. (Foto: Schepp)
© Oliver Schepp
Aus Platzgründen werden bei der Herbstmesse 2014 große Fahrgeschäfte wie Riesenrad und Geisterbahn weggelassen. Dafür weckt die Rückkehr auf den Messeplatz bei den Schaustellern Heimatgefühle: »Wir sind nach Hause zurückgekehrt«, sagte deren Chef Andreas Walldorf.

Die Messe, die am Samstag eröffnet wird, wird sich wegen der Landesgartenschau zum letzten Mal einschränken müssen. Kurzfristig fiel die Entscheidung, den Rummel vom Parkplatz Badezentrum auf den Messeplatz zu verlegen, wo für Fahrgeschäfte, Buden und Zelte etwa die Hälfte der üblichen Fläche zur Verfügung steht. Wie Walldorf sagte, sei die Nutzung des Parkplatzes am Badezentrum vor allem für die Stadtmarketing GmbH im Frühjahr eine teure Angelegenheit gewesen, da Ver- und Entsorgung mit Wasser und Strom herangeholt werden musste. »Und ob wir hier oder da 60 Parkplätze belegen, ist dann auch egal«, erklärte Walldorf.

Letztlich, so der Schausteller, habe die Stadt Wort gehalten, dass wegen der Gartenschau keine Messe ausfallen wird, auch wenn es Umsatzeinbußen in einer Großenordnung von 20 Prozent gegeben habe. »Gerade junge Besucher fanden die Messe an den Ausweichstandorten nicht so attraktiv«, erzählte Walldorf. An den Hessenhallen sei vor allem abends nichts los gewesen. Nach Walldorfs Erwartung wird der Zuspruch spätestens mit der nächsten Frühjahrsmesse wieder besser, zumal dann auch ein aufgeräumtes Gelände zur Verfügung steht. Gut findet es Walldorf, dass der Haupteingang jetzt keine Zufahrt mehr ist und Messebesucher ungefährdet auf das Gelände gehen können.

Der Verzicht auf einige größere Fahrgeschäfte soll durch neue Attraktionen wie das Karussell »Polyp« einigermaßen wettgemacht werden. Das Feuerwerk gibt’s diesmal zum Abschluss am 5. Oktober, wenn die Landesgartenschau ebenfalls ihr Tore schließt. »Das machen wir gemeinsam mit der Gartenschau«, sagte Walldorf.

Die Messe startet am Samstag (27. September) um 14 Uhr und hat täglich von 14 bis 22 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 23 Uhr. Am Donnerstag, dem 2. Oktober, ist »Familientag« mit halben Preisen, am Abschluss-Sonntag am 5. Oktober ist »Happy Day«.

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Artikel vom 26.09.2014 - 06.07 Uhr
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