Gießen (pm). Zum Schulstart hatten es hiesige Eltern schwer, für ihre Kinder Schulhefte aus Recyclingpapier zu kaufen: Das stellte die Verbraucherzentrale Hessen kürzlich in einem aktuellen Marktcheck fest.
Von 20 getesteten Geschäften in Gießen bot nur eines ein ausreichendes Sortiment, bei sechs Läden war die Auswahl mäßig und 13 Geschäfte verkauften überhaupt keine Schulhefte aus Recyclingpapier. Dabei sei dieses Material nicht teurer als herkömmliches Papier und leiste einen wertvollen Beitrag für den Klima- und Umweltschutz, erläutert die Verbraucherberatung in einer Mitteilung. Dies sei mittlerweile den meisten Verbrauchern bekannt. Umso bedauerlicher sei, dass der Einzelhandel kein entsprechendes Angebot vorhalte.
Getestet wurden Supermärkte, Discounter, Fachhandel und Büromarktketten. Von 20 Geschäften bot nur eines (Karstadt) ein breites Sortiment an Schulheften aus Recyclingpapier. In sechs weiteren Geschäften (Galeria Kaufhof, Edeka, real, tegut, toom und McPaper) fand die Verbraucherzentrale eine sehr geringe Auswahl vor. Die Hefte waren dort vereinzelt auch teurer als diejenigen aus Zellstoffpapier. Dabei rechtfertigten die Produktionskosten keine höheren Preise, schreibt die Verbraucherberatung: Recyclingpapier sei nur deswegen zum Teil teurer, weil es vom Einzelhandel in kleineren Mengen bestellt werde.
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
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