Gießen (pm). Viele Umfragen belegen es: Der durchschnittliche Brutto-Monatsverdienst von Frauen liegt rund 20 Prozent unter dem der Männer. Ein wichtiger Grund für den Einkommensabstand der Frauen zu den Männern liegt darin, dass Frauen vielfach in Wirtschaftszweigen und Berufen mit niedrigem Einkommensniveau arbeiten.
Erfahrungen mit Werkzeug und Technik machen Mädchen alljährlich beim »Girls’ Day«. (Foto: Schepp)
Der »Girls’ Day« bietet Mädchen die Chance, frauenuntypische Berufe mit oftmals besseren Zukunftsperspektiven und Verdienstmöglichkeiten kennen zu lernen - dieses Jahr findet er am 23. April statt.
Der »Girls’ Day« ist Deutschlands größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen. Nachhaltig erzeugt und unterstützt er positive Trends, zum Beispiel steigende Anteile weiblicher Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Bereits zehn Prozent der beteiligten Unternehmen stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Im Internet unter www.girls-day.de gibt es für Unternehmen und andere Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Angebote einzustellen. Interessierte Mädchen finden die Angebote auf derselben Seite unter »Aktion suchen«.
In der Region Gießen bieten zahlreiche Unternehmen und Behörden »Schnupperplätze« für potenzielle Vermessungstechnikerinnen, Elektrikerinnen oder IT-Fachfrauen. Auch der Straßenbau und die Wasserversorgungstechnik können erkundet werden. »Männerberufe« im Stadttheater und bei der Deutschen Bahn sind sicher für viele Mädchen sehr spannend. Außerdem bieten auch die Hochschulen und naturwissenschaftlich-technisch orientierte Schulen Einblicke in Ausbildungswege und Berufsbilder, die eher von Männern eingeschlagen werden.
Ansprechpartnerin für die Region ist Petra Stuhlmann von der Abteilung Wirtschaftsförderung bei der Stadt Gießen, Tel. 06 41/306-10 60.
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
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