Gießener Geschäftsmann nach Polizeieinsatz in Haft
Gießen (pd). Falschgeld für 140 000 Euro hat die Polizei bei einer Fahrzeugkontrolle in der Nacht zum Mittwoch entdeckt. Gegen die beiden Insassen, einen bekannten Gießener Geschäftsmann und seinen Begleiter, wurde am Donnerstag Haftbefehl erlassen. Das bestätigte am Sonntag auf Anfrage Oberstaatsanwalt Reinhard Hübner.
Die »Blüten« seien in der Innenverkleidung des Autos versteckt gewesen, berichtete der Sprecher der Gießener Anklagebehörde. Die beiden 49 und 41 Jahre alten Männer, die auf dem Weg nach Gießen waren, wurden sofort festgenommen. Wegen des Verdachts der Geldfälschung sitzen beide in U-Haft, so Hübner, der aus ermittlungstaktischen Gründen nur wenige weitere Angaben machte. Das Fahrzeug sei bei einer Kontrolle in Süddeutschland durchsucht und die oben genannte Summe sichergestellt worden. Bei dem Falschgeld handele es sich überwiegend um 50- und 100-Euro-Scheine. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der beiden Verdächtigen seien bei einem zudem größere Mengen gefälschter Schmuckstücke gefunden worden. Die Beschuldigten hätten sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Deren Ermittlungen dauern an.
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