Was die Zukunft der Wieseckaue betrifft, sprach sich Dettling klar dafür aus, dem ersten Preisträger des Wettbewerbs, dem Berliner Büro Geskes + Hack, auch den Planungsauftrag zu erteilen. Dieser Entwurf, der übrigens weiterhin eine Rollschuhbahn an der Eichgärtenallee vorsieht, gehe »respektvoll« mit dem Bestand um, sei »ausgewogen und angemessen« sowie »finanziell zu bewältigen«. Diese Planung »heilt, verbessert und steigert« den Wert der Wieseckaue, sagte Dettling. Laut Bürgermeisterin sollen in der Mai-Sitzung des Stadtparlaments die Planungsaufträge für beide Kernzonen vergeben werden. Am Rande der Versammlung kündigte sie an, die vom Magistrat favorisierten Entwürfe, was deren Investitionsaufwand betreffe, bis dahin finanziell zu hinterlegen.
Ex-OB Haumann schaltete sich ein
Zu Beginn der Versammlung hatte es eine Diskussion über eine Satzungsänderung des Vereins gegeben, der mittlerweile die Gemeinnützigkeit erlangt hat. Um die Mitgliedsbeiträge steuerlich abzugsfähig zu machen, müsse der Sport als Vereinszweck aus der Satzung gestrichen werden, erläuterte Schatzmeister Wolfgang Keil. Das habe keinen inhaltlichen Grund, sondern sei eine vom Finanzamt formulierte Bedingung, der der Vorstand folgen wolle. Gegen eine solche Satzungsänderung sprach Ex-OB Heinz-Peter Haumann. Gerade angesichts der Debatte um die Zukunft der Sportanlagen in der Wieseckaue wäre es ein »fatales Signal«, die Förderung des Sports als Vereinszweck zu streichen. Als Alternative schlug Haumann vor, eine allgemeine Formulierung bei der Definition des Vereinszwecks zu wählen. Davor wiederum warnten Keil und Michael Bassemir vom städtischen Büro der Landesgartenschau. Man habe sich über dieses Thema mit dem Finanzamt intensiv auseinandergesetzt und wolle zunächst dem Rat der Behörde folgen.
Bassemir schlug vor, den Sport zunächst einmal zu streichen und Haumanns Vorschlag dem Finanzamt vorzulegen. Habe man dort keine Einwände, könnte die Satzung durch die Jahreshauptversammlung erneut geändert werden. Diesem Vorgehen stimmten die Mitglieder mit großer Mehrheit zu - und strichen den Sport als Vereinszweck.
.. kann man es kaum sagen. Mir ist allerdings immer noch nicht klar, warum die Stadt die Flächen an der Lahn so schnell aufgegeben hat. Angeblich sollen die privaten Grundstücksflächen Probleme machen. Aber auch das wußte man doch vorher?
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
Marktplatz stellen. Damit soll die Trinkerszene verdrängt werden. Was
halten Sie davon?