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Fünf Euro auf Mariusz-Spendenkonto: Porzellanpuppe wird unter Einzahlern verlost

Artikel vom 27.07.2010 - 22.15 Uhr

Fünf Euro auf Mariusz-Spendenkonto: Porzellanpuppe wird unter Einzahlern verlost

Mit der Versteigerung einer großen Porzellanpuppe aus ihrer kleinen Werkstatt hat Brigitta Wepler in den vergangenen Jahren schon mehrere Spendensammlungen kräftig aufgestockt. Nun möchte die Hobbykünstlerin aus Mücke-Bernsfeld auch die Hilfsaktion »Ein neues Herz für Mariusz« der Gießener Allgemeinen Zeitung unterstützen.
Diese große Porzellanpuppe mit Bekleidung im Landhausstil, von Brigitta Wepler gefertigt, wird für die AZ-Spendenaktion »Ein neu
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Diese große Porzellanpuppe mit Bekleidung im Landhausstil, von Brigitta Wepler gefertigt, wird für die AZ-Spendenaktion »Ein neues Herz für Mariusz« versteigert. (Foto: ks)
Sie hat deshalb eine neue Puppe im Herstellungswert von rund 300 Euro zur Verfügung gestellt.

Wer dieses gut 70 Zentimeter große Kunstwerk haben möchte, muss zunächst 5 Euro auf ein Sonderkonto dieser Zeitung einzahlen. Unter allen Interessierten, die bis zum 31. Juli ihre Spende überwiesen haben, wird die Puppe verlost.

Die Einzahlung muss auf das Konto Nr. 42 43 07 der Mittelhessischen Druck- und Verlagsgesellschaft bei der Volksbank Mittelhessen (BLZ 513 900 00) mit dem Stichwort »Puppe« erfolgen. Zur Benachrichtigung des Gewinners werden außerdem Postadresse, Mailbriefkasten oder Telefonanschluss des Spenders benötigt. Nach dem 31. Juli werden alle Einzahlungen an das Sonderkonto »Mariusz« bei der Deutschen Herzstiftung weitergeleitet.

Der zehnjährige Marius Stepniak aus Polen hat eine lebensbedrohliche Herzmuskelerkrankung und soll deshalb im Gießener Kinderherzzentrum ein neues Organ bekommen. Nachdem durch verschiedene Aktivitäten fast 100 000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen sind, hat das Rhön-Klinkum vor Kurzem grünes Licht für die teure Operation gegeben. Mariusz ist inzwischen in Gießen und kommt nun auf die Warteliste von Eurotransplant. Dann hängt es ganz davon ab, wie schnell ein passendes Spenderherz gefunden wird, bis der lebensrettende Eingriff erfolgen kann. Müsste dem Zehnjährigen während der Wartezeit vorübergehend ein Kunstherz eingesetzt werden, würde dies die Behandlungskosten im Uni-Klinikum stark erhöhen. (ta)

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Artikel vom 27.07.2010 - 22.15 Uhr
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