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Freiwillige Feuerwehr Gießen-Mitte zieht Bilanz

Artikel vom 21.02.2010 - 22.30 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Gießen-Mitte zieht Bilanz

Gießen (son). Im Zeichen der Kontinuität stand die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Gießen-Mitte im vergangenen Jahr. Das berichtete Wehrführer Thomas Katzer bei der Jahreshauptversammlung in der Feuerwache.
Dabei seien die Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr gestiegen, meinte Katzer. Professionalität sei nicht nur bei der reinen Feuerwehrarbeit gefragt, sondern auch in den Bereichen Verwaltung und Jugendarbeit.

Glücklicherweise sei man aus dem vergangenen Jahr personell leicht gestärkt hervorgegangen. Zu den Neubauplänen für die Feuerwache meinte Katzer: »Der eventuell vorgesehene Bauplatz am Westrand der City fällt gerade noch in den Radius einer wohnortnahen Feuerwehr.« Dass die Feuerwache mit den jetzigen Gebäuden, unter anderem auch der Baustelle, die sich »Vereinsheim« nenne, nicht jünger werde, sei deutlich zu sehen. Man müsse sich mit diesem Zustand wohl die nächsten Jahre noch arrangieren, bis wirklich mit Veränderungen zu rechnen sei. »Ich erwarte aber, dass - neue Feuerwache hin oder her - unsere Räumlichkeiten wieder nutzbar hergerichtet werden«, forderte Katzer und wies auf die »unhaltbaren Zustände« des Bades im Vereinsheim hin. Auch wünschte sich der Wehrführer eine bessere Ausstattung der Kameraden mit modernen Funkmeldeempfängern. »Wir wären personell noch leistungsfähiger, wenn wir uns auf den Funkmeldeempfänger verlassen könnten und nicht am nächsten Tag aus der Zeitung von verpassten Einsätzen erfahren müssten.«

In der Einsatzabteilung sind derzeit 36 Männer und Frauen aktiv, die Ehren-und Altersabteilung hat zwölf Mitglieder. In der Jugendabteilung mit Jugendfeuerwehr und der angegliederten Minifeuerwehr sind 34 Kinder und Jugendliche dabei.

Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu 108 Einsätzen alarmiert, davon 27 Brände und 24 Technische Hilfeleistungen. Geleistet wurden von den Kameraden hierbei 130 Einsatzstunden bei 1340 Personenstunden. Bei den Einsätzen handelte es sich unter anderem um drei Großbrände, wovon besonders das Feuer im Lagerkomplex von Sommerlad in Erinnerung bleiben werde. »Wir waren dort einer der ersten nachalarmierten Löschzüge im Rahmen der überörtlichen Löschhilfe«, sagte Katzer. Die Brandsicherheitsdienste der Freiwilligen Feuerwehr Gießen-Mitte wurden im vergangenen Jahr 66 Mal in Anspruch genommen, beispielsweise bei Vorstellungen im Gießener Stadttheater, in den Hessenhallen oder in der Kongresshalle. Hier fielen 317 Einsatzstunden und 580 Personenstunden an. In Aus- und Weiterbildung wurde die Summe von 2480 Personenstunden aufgebracht, wie Katzer berichtete. Dazu gehörten die Standortausbildung, Wochenendlehrgänge, Seminare und Schulungen für Führungskräfte.

Auch Beförderungen wurden ausgesprochen. Befördert wurden Danny Weber-Adam und Burak Kilinc in den Rang von Feuerwehrmannanwärtern. Alessia Gath wurde Feuerwehrfrau, Karsten Schmitt wurde Feuerwehrmann. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Daniel Müller befördert und Stefan Sagkob zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Neuer stellvertretender Wehrführer ist Oberlöschmeister Christoph Bäcker. Den Bericht für die Alters- und Ehrenabteilung lieferte Adolf Bourgeois, für die Jugendfeuerwehr Gießen-Mitte legte Jugendfeuerwehrwart Gunho Rihm den Jahresbericht vor. Für die Minifeuerwehr sprach Andrea Laun.

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Artikel vom 21.02.2010 - 22.30 Uhr
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