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Fotoausstellung zeigt faszinierende Tierbilder

Artikel vom 06.02.2010 - 14.30 Uhr

Fotoausstellung zeigt faszinierende Tierbilder

Gießen (son). Eine Ausstellung von 40 beeindruckenden Tierfotografien gibt es derzeit in der Cafeteria des Interdisziplinären Forschungszentrums (IFZ) in Gießen zu sehen.
Prof. Jorge Encarnação (rechts) und Fotograf Marko König stellten die Ausstellung in der Cafeteria des IFZ vor.	(Foto: Schepp)
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Prof. Jorge Encarnação (rechts) und Fotograf Marko König stellten die Ausstellung in der Cafeteria des IFZ vor. (Foto: Schepp)
Mit dieser Ausstellung stellte sich die neue Arbeitsgruppe um Jorge Encarnação vor, der seit November vergangenen Jahres die Professur für Säugetierökologie am Institut für Tierökologie und Spezielle Zoologie inne hat. Fotografiert wurden die Motive von Marko König, der seit Jahren mit Encarnação zusammenarbeitet und dessen Forschung dokumentiert.

Die Forschungsschwerpunkte des 35-Jährigen liegen in den Bereichen Ernährungsökologie insektenfressender Säugetiere, Reproduktionsbiologie mitteleuropäischer Fledermäuse, vergleichende Stoffwechselphysiologie von Spitzmäusen und Fledermäusen, sowie Artenvielfalt und Lebensraumnutzung laubwaldbewohnender Säugetiere. Auch die neuen Forschungsarbeiten Encarnaçãos wird Marko König fotografisch begleiten. König und Encarnação und kennen sich schon seit Unizeiten, als sie gemeinsam in Gießen Biologie studierten. »Wir haben schon einige Nächte zusammen verbracht«, lachte der Professor und spielte damit auf die gemeinsame Zeit im Arbeitskreis Wildbiologie an, der sich besonders der Untersuchung von Fledermäusen widmet. König, der auf Lehramt studiert hat, nun als Grundschullehrer arbeitet und die Naturfotografie nebenberuflich betreibt, möchte mit seiner Arbeit die »Schönheit der Natur festhalten und die Einzigartigkeit der Lebewesen anderen Menschen näher bringen«, wie er sagt. Der Fotograf entführt den Betrachter beispielsweise in den nächtlichen Lebensraum der Fledermäuse. Mit Hilfe von Lichtschranken nimmt er die scheuen Tiere auf, kann so faszinierende Bilder der fliegenden Kleinsäuger bieten. Gezeigt werden in der Ausstellung neben Fledermausansichten auch verspielte Otter, Haubentaucher auf der Jagd nach kleinen Fischen oder Makroaufnahmen von Eidechsen, Fröschen und Spinnen. Die Ausstellung wird noch bis Anfang April in der Cafeteria des IFZ (Heinrich-Buff-Ring 26) zu sehen sein.

Vormerken können sich Fledermausfreunde einen fledermauswissenschaftlichen Streifzug, der am 27. Juni von den Säugetierökologen angeboten wird. Per Rad und Boot begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren der Jäger der Nacht. Gestartet wird am Seniorenzentrum am Philosophenwald um 20.30 Uhr.

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Artikel vom 06.02.2010 - 14.30 Uhr
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