Zwei Stationen in der Stephanstraße beschließen die vierte Verlegung von Stolpersteinen in Gießen. Während Benjamin Katz, der nicht verwandt war mit der gleichnamigen Familie in der Ludwigstraße, nach der Pogromnacht 1938 nach Buchenwald deportiert wurde und 1942 in Gießen an den Haftfolgen starb, wurden Cornelie und Gertrud Katz (wie Helene Berliner Schülerin der RHS) und Klara Kugelmann 1942 in Treblinka ermordet.
Sieben Gedenksteine werden an der letzten Station in der Stephanstraße verlegt. Dort wohnten Theo und Clothilde Jacob, die ebenso wie Tochter, Sohn und Schwiegertochter in Treblinka umgebracht wurden. Amalie Jacob gelang 1939 die Flucht, ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt. Ebenfalls geflüchtet ist Hannelore Schwarz, geb. Jacob, die das Nazi-Regime in der Schweiz überlebte.
Damit das Stolperstein-Projekt auch künftig finanziert werden kann - ein Gedenkstein kostet 95 Euro -, bittet die Koordinierungsgruppe um Spenden: Sparkasse Gießen, BLZ 51350025, Kontonummer 200713418 (bitte den Verwendungszweck »Projekt Stolpersteine« angeben).
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
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