Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Stadt » Übersicht »

FH darf sich weiter »Familiengerechte Hochschule« nennen

Artikel vom 19.06.2009 - 20.00 Uhr

FH darf sich weiter »Familiengerechte Hochschule« nennen

Gießen/Berlin (pm). Die Fachhochschule Gießen-Friedberg hat zum zweiten Mal das »Audit familiengerechte Hochschule« absolviert. Bereits 2005 hatte die von der Hertie-Stiftung geförderte »Beruf und Familie gGmbH« die FH überprüft und sie als besonders familienfreundliche Hochschule auszeichnet.
Hajo Köppen nahm kürzlich für die FH Gießen-Friedberg in Berlin die Auszeichnung als familiengerechte Hochschule aus den Händen
Lupe - Artikelbild vergrössern
Hajo Köppen nahm kürzlich für die FH Gießen-Friedberg in Berlin die Auszeichnung als familiengerechte Hochschule aus den Händen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (l.) und Wirtschaftsstaatssekretärin Dagmar Wöhrl in Empfang. (Foto: pv)
Das Zertifikat, das den neuerlichen Erfolg beurkundet, konnte Hajo Köppen gemeinsam mit den Frauenbeauftragten Dagmar Hofmann und Catharine Meckel-Oschmann jetzt in Berlin aus den Händen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, entgegennehmen.

Studierende mit Kindern müssen besondere Herausforderungen bewältigen. Sie stehen vor der Aufgabe, Studium, Kinderbetreuung und häufig auch Jobben miteinander zu vereinbaren. Die Beschäftigten an Hochschulen müssen ebenfalls ihre Erwerbsarbeit und die Wahrnehmung von Familienpflichten tagtäglich in Einklang bringen. Die FH Gießen-Friedberg, an der etwa fünf Prozent der Studierenden Kinder bis zu 14 Jahren haben, hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl den Studienbetrieb als auch den Berufsalltag des Personals familiengerecht zu gestalten.

Nach der Erstverleihung des Zertifikats im Jahr 2005 wurden zwischen Hochschulleitung und Auditoren Ziele vereinbart, die die FH bis zur Reauditierung erreichen sollte. Eine Lenkungsgruppe, der unter anderem die Frauenbeauftragten angehörten, wurde mit der Umsetzung beauftragt. Die Gruppe arbeitete erfolgreich, sodass sich die FH Gießen-Friedberg für weitere drei Jahre mit dem Titel »familiengerechte Hochschule« schmücken darf.

Projektleiter Hajo Köppen nennt als Beispiele für bereits umgesetzte familienfreundliche Maßnahmen Kinderspiel- und Leseecken, die an der Hochschule eingerichtet wurden. Den Beschäftigten bietet die Hochschule ein flexibles Arbeitszeitmodell mit der Möglichkeit der Telearbeit. Den Studierenden und Beschäftigten stehen zur Kinderbetreuung das Tagesmütternetzwerk in Gießen und in Friedberg ein Notkindergarten zur Verfügung. Weitere Verbesserungen sind geplant: Zum Wintersemester wird in Gießen für Studierende ein Eltern-Kind-Raum eingerichtet. Die Krabbelstube in der Moltkestraße erhält weitere acht Betreuungsplätze. Dort wird außerdem ein Familienbüro eingerichtet, das Studierende und Mitarbeiter in allen Fragen der Vereinbarkeit von Familie mit Arbeit und Studium berät.

Daneben, so Köppen, habe das Projekt bei den Hochschulmitgliedern auch zu einer Sensibilisierung für das Thema geführt. »Das zeigt sich in der aktiven Mitarbeit von vielen Hochschulmitgliedern in den Arbeitsgruppen. Vorhandene Angebote und zunehmende Unterstützung sind eine sehr gute Grundlage, dass die FH Gießen-Friedberg auf dem Weg der familiengerechten Hochschule weiter erfolgreich sein wird.«

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 19.06.2009 - 20.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang