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EHEC: Frau aus der Wetterau in Gießener Krankenhaus

Artikel vom 24.05.2011 - 12.16 Uhr

EHEC: Frau aus der Wetterau in Gießener Krankenhaus

Gießen (kw). Eine mit dem EHEC-Erreger infizierte Frau aus der Wetterau wird in einem Gießener Krankenhaus behandelt. Das erklärte Dr. Barbara Breitbach, Leiterin des Kreisgesundheitsamts, auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung.

EHEC-Untersuchungen
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Der Auslöser für die Seuche ist noch unklar. Im Verdacht steht ungewaschenes Gemüse.
© dpa
Aus der Stadt und dem Landkreis Gießen sei bisher kein Fall einer Ansteckung bekannt. In Hessen seien am Montagmittag 25 Verdachtsfälle gezählt worden, vor allem aus dem Süden des Landes; das habe eine Konferenz von Vertretern aller Gesundheitsämter und des Hessischen Sozialministeriums ergeben, so Breitbach.

Das Koli-Bakterium namens enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sorgt für Aufregung, weil die Erkrankung in einigen Fällen mit gefährlichem Nierenversagen einhergeht (Berichte auf den Seiten 9 und 12). Beim Gießener Gesundheitsamt seien am Montag deshalb viele Anfragen besorgter Bürger eingegangen, berichtete die Leiterin. Zur Vorbeugung rate sie zur Hygiene, insbesondere zum gründlichen Händewaschen nach dem Toilettengang. Ob und in welchem Ausmaß man Lebensmittel meidet, über die der Keim möglicherweise verbreitet wird, müsse jeder selbst entscheiden. Grünes Blattgemüse, Rohmilchkäse oder Mettwurst kommen beispielsweise in Frage.

Auf jeden Fall solle jeder umgehend zum Arzt gehen, der blutigen Durchfall hat, lautet der Appell der Leiterin des Gesundheitsamts.

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Artikel vom 24.05.2011 - 12.16 Uhr
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