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Der nasseste Oktobertag war auch der sonnigste

Artikel vom 02.11.2009 - 19.00 Uhr

Der nasseste Oktobertag war auch der sonnigste

Gießen (kw). Auf 23,2 Grad kletterte das Quecksilber am 7. Oktober, in der Nacht des 15. sackte es auf 2,8 Grad unter null ab. Zwischen diesen Temperatur-Extremen bewegte sich der Oktober in Gießen. Insgesamt war der Monat kühler als üblich, so der Deutsche Wetterdienst.
Die Durchschnittstemperatur von 8,5 Grad liegt genau ein Grad unter dem langjährigen Mittel (dem Schnitt aus den Gießener Oktober-Werten der Jahre 1961 bis 1990). Das liegt vor allem an der Kältephase in der Monatsmitte. Neunmal Bodenfrost und sieben Nächte mit Luft-Minustemperaturen wurden am Oberen Hardthof gemessen. Besonders mild wurde es noch einmal am letzten Oktober-Sonntag: 15,9 Grad gab es am 25. des Monats.

Etwas unter der Norm blieben Regenmenge und Sonnenschein. Nennenswerte Niederschläge wurden an 14 Tagen registriert, sie summierten sich auf 44,1 Millimeter (Mittelwert: 50,5). Die Sonne ließ sich an 25 Tagen und insgesamt 80,1 Stunden lang blicken (Mittel: 97,1 h). Ungewöhnlich: Der 9. Oktober - ein Mittwoch - war sowohl der nasseste (10,6 Millimeter) als auch der hellste Tag (9,9 Sonnenstunden).

Siebenmal registrierten die Geräte Nebel. Ein anderes typisch herbstliches Wetterphänomen blieb dagegen aus: Der Wind erreichte nie Sturmstärke.

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