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Busfahrer-Streik geht auch am Donnerstag weiter

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Artikel vom 11.01.2017 - 16.04 Uhr

Busfahrer-Streik geht auch am Donnerstag weiter

Der Streik der Busfahrer in Gießen wird auch am Donnerstag weitergehen. Vonseiten der Arbeitgeber gab es heute kein verbessertes Verhandlungsangebot.

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Auch am Donnerstag werden die Busfahrer in Gießen streiken.
© mö
Gießen (red). Dieses war laut ver.di-Verhandlungsführer und Streikleiter Jochen Koppel aber Voraussetzung dafür gewesen, dass die Busse am Donnerstag wieder rollen. Nun bleiben die Stadtbusse weiter in ihren Depots.

Ver.di fordert die Arbeitgeber auf, einen konkreten Vorschlag zu unterbreiten, wie die Arbeitsbedingungen der Busfahrer verbessert werden können. Dann sei es möglich, auch wieder zu verhandeln, so Koppel.

Ver.di fordert derzeit eine stufenweise Erhöhung des Lohns auf 13,50 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber wollen allerdings nur einen Anstieg des Lohns bis 12,65 Euro, der derzeit 12,00 Euro beträgt.

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Artikel vom 11.01.2017 - 16.04 Uhr
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Leserkommentare
(12.01.2017 13:34)
hg
Scheuklappen
So ist das mit dem Streikrecht für mehr als 10 % Lohnsteigerung. Am Montag war aufgrund der Wetterprognosen abzusehen, dass es am Dienstag in weiten Teilen Hessens kräftig schneit und friert und somit ein Umsteigen auf Rad und Auto gefährlich werden würde. Aber mit Scheuklappen vor den Augen hält man am Streik fest, ohne Rücksicht auf den Auftrag, auch sozial Schwächeren eine Mobilität zu ermöglichen. Es wäre sicherlich ein positives Zeichen gewesen, deshalb auf einen Tag Streik zu verzichten. Nebenbei an die Busfahrer von Mit.Bus: Warum arbeiten Sie denn für ein Billigunternehmen? Und an die Stadtwerke gerichtet: Die Ersparnisse einer Monatskarte sind dahin. Bekomme ich einen Ersatz?
(12.01.2017 11:50)
monster222
SWG
wann schaltet sich entlich die stadt gießen selbst ein?und warum wurde noch kein schlichter angerufen?so wie im moment kann es doch nicht weitergehen!ich als rollifahrer bin zum teil stark auf die busse angewiesen,doch so wie die lage bei den fahrern ist,stehe ich voll hinter ihnen,denn es kann nicht angehen,daß unsere sicherheit dem unternehmen sowenig wert ist!MACHT WEITER SO!!!!
(12.01.2017 10:56)
marty_Gi
Der SWG...
und der Stadt (und dem RMV, der die Situation ja auch loesen koennte, wenn er wollte - sieht sich aber mit Sicherheit wieder als "nicht zustaendig an". Wofuer man ihn dann braucht, bleibt ein Raetsel) muss man halt ein bisschen auf die Pelle ruecken. Bestes Mittel ist im Moment, da man ja andernfalls ignoriert wird (denn so funktioniert ja der "freie Markt"), die Zahlung zu verweigern bzw. das Fahrgeld fuer nicht erbrachte Leistungen zurueck zu fordern. Damit zeigt man sich auch solidarisch mit den schlecht bezahlten Busfahrern, denn dem wahren Uebeltaeter bereitet man ja hier die Probleme.
(11.01.2017 19:33)
rlingner
Nur mal so ne Frage ...
an die SWG. Ein Teil Ihrer Fahrer wird doch schon so bezahlt, wie sich das die Streikenden wünschen. Warum ist dies für den Rest nicht auch möglich? Wieso ist es Ihnen nicht möglich´Ihre "Solidaritätsstreikenden Mitarbeiter" zu motivieren ihrer Arbeit nachzugehen?
Jeder ist sauer auf die Busfahrer, aber das hier in Gießen (die Voraussetzungen in den anderen Städten kenne ich nicht) ein Hauptgrund für den Streik bei den SWG mit ihrem diversen Konstrukten aus Firmentöchtern, Subunternehmen etc. liegt, scheint wohl niemanden zu interessieren.
Neben nichtssagenden Aussagen der SWG kommt von Seiten der Stadtpolitik, von der und deren Vorgängern in der Führung dieser Stadt diese Situation der 2 - Klassengesellschaft von Beschäftigten (ist ja wohl u.a. auch bei der Wohnbau so - Stichwort Mieterservice) herbeigeführt worden ist, keine Reaktion.
Warum ist da so. Gerade unser Stadtoberhaupt ist doch sonst äußerst kommunikativ. Oder ist sowas kein Thema für die Stadtpolitik?
MfG Rainer A. Lingner
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