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Bouffier: Stellenabbau am Klinikum wohl vertretbar

Artikel vom 04.07.2012 - 21.15 Uhr

Bouffier: Stellenabbau am Klinikum wohl vertretbar

Gießen/Wiesbaden (dpa/lhe). Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hält den Abbau von Arbeitsplätzen am privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg (UKGM) für vertretbar, solange die medizinische Qualität nicht darunter leidet.

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»Was geschieht, kann dort nur geschehen, wenn die verantwortliche ärztliche Leitung sagt: Das ist in Ordnung, das kann man machen«, sagte der Gießener am Mittwoch in der Staatskanzlei in Wiesbaden.

Bei einem Unternehmen mit einem Personalstamm von 10 000 Menschen müsse es um Größenordnungen und weniger um »die Stelle hinter dem Komma« gehen, betonte Bouffier. Das Krankenhaus hatte Mitte Juni angekündigt, dass insgesamt 236 Stellen wegfallen könnten – vor allem über auslaufende Verträge, die nicht verlängert werden.

Betroffen davon sei aber nicht das medizinische Fachpersonal wie etwa Ärzte oder Pfleger, sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Mittwoch nach einem Gespräch mit den Klinikdirektoren, den Dekanen und ärztlichen Direktoren des UKGM. Da die Stellen nicht im »patientennahen Bereich« seien, hielten die Verantwortlichen den Abbau zumindest für erwägenswert. Am späten Nachmittag wollte sie sich auch mit den Betriebsräten treffen.

Das Land hatte das UKGM vor sechs Jahren an den Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum verkauft und hält noch fünf Prozent. »Für uns ist entscheidend, dass die erfolgreiche Arbeit dieses Klinikums fortgeführt werden kann«, sagte Bouffier.

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Artikel vom 04.07.2012 - 21.15 Uhr
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Leserkommentare
(05.07.2012 17:38)
Lux
Uni-Klinik
@hersfeld-rotenburger
Ich stimme Ihnen gerne zu. Leider hat die Christliche Botschaft das Herz und den Verstand der meisten Menschen in Deutschland nicht erreicht. Das Herz solcher Menschen gleicht einem Kieselstein, der viele, viele Jahre in einen Bach lag. Das Wasser umspülte ihn all die Jahre. Als man ihn dann heraus nahm und zerbrach war festzustellen, dass er innen vollkommen trocken war. Das Wasser hatte sein Inneres nicht erreichen können. Genauso wie das Evangelium das Herz der meisten Menschen nicht erreicht hat. Traurig aber wahr. Die Folgen sehen und spüren wir jeden Tag.
(05.07.2012 17:01)
hersfeld-rotenburger
ALG 2 wartet schon
Als Christ Demokratisch agiert die CDU schon lange nicht mehr.Es ist kein
Politisches Handeln im Nahmen unseres Herrn Jesus Christus.
Zusammen mit der FDP wird Politik für den Lobbyismus,den Banken und
den Vermögenden Mitmenschen gemacht, hier zeigt die Bibel jedoch ganz
andere Stellen auf.
Die Entlassenen landen dann in Einrichtungen wie die Jugendwerkstatt
in Gießen,in anderen 1 und 1,50 Euro Jobs und in sinnlosen Weiter und
Profilings Massnahmen der GIAG, diese hat einen Riesenspass bei jedem
Möglichen eventuellen Fehlverhalten der Kunden mit Sanktionen zu belegen.
Die Entlassenen bekommen neben den finanziellen Probleme auch Gesund
heitliche Einschränken, verfallen dann leider oft in die Suchtproblematik.
Dies hat mit Christlicher Einstellung und Wertschätzung nichts mehr zu tun.
Die Privatisierung des UGGM war ein fataler Fehler,nur die Besitzer der
Rhön Klinikum Aktien haben sich über dem Sprung nach Bekanntgabe des Übernahme Angebot gefreut.
Herr Bouffier sollte darüber nachdenken ob die Politik der CDU wirklich noch
Christliche Wertvorstellungen beinhaltet.
Die Ordensschwester im St.Josef Krankenhaus in Giessen sollten Ihn ein
wahrhaft echtes Beispiel sein.
(05.07.2012 10:17)
Lux
Rechenkünste
Über der CDU hängt ein Fluch. Selbst einfache mathematische Operationen werden von manchem Parteimtglied nicht gelöst, auch nicht von MP Bouffier.
Er spricht bei der Personalverringerung im Uni-Klinikumbereich \" von Stellen hinter dem Komma\". Die Reduzierung um 236 Mitarbeiter von 10000 Mitarbeitern aber macht 2,36% aus. Es entsteht also doch eine bedeutende Zahl vor dem Komma. Es ist schon verwunderlich, dass ausgerechnet ein \"Christ?\"-Demokrat so einfach über Menschen spricht, die ihren Arbeitsplatz verlieren werden.
Wie wäre es denn, wenn Herr Bouffier seinen Arbeitsplatz räumte. Dann könnte man sagen: Ein Null vor dem Komma hat endlich ihren überbezahlten Job geräumt. Das würde sich tatsächlich rechnen.
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