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Bewegung ist Thema bei »Physik im Blick«

Artikel vom 04.01.2010 - 10.00 Uhr

Bewegung ist Thema bei »Physik im Blick«

Gießen (pm). Die Physiker der Justus-Liebig-Universität laden wieder Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie alle Interessierten zu der beliebten Vortragsreihe »Physik im Blick« ein. An fünf Samstagvormittagen im Januar und Februar geht es um das Thema »Bewegung«.
Erläutert werden die physikalischen Hintergründe moderner technischer Entwicklungen und Anwendungen zur schnellen Überwindung von Entfernungen, von Höhen und von Tiefen - und die physikalische Limitierungen von Fortbewegung. Bei allen fünf Vorträgen wird der Bewegungsablauf auf physikalische Grundprinzipien zurückgeführt und der enge Bezug der Physik zu diesen alltäglichen und selbstverständlichen Abläufen dargestellt.

Den Auftakt macht am Samstag, 16. Januar, um 10 Uhr Prof. Bruno Meyer mit seinem Vortrag »Raketen und Planeten«. 1969 landeten Menschen zum ersten Mal auf dem Mond. Werden wir jemals zu den Planeten unseres Sonnensystems reisen oder gar unsere Galaxie verlassen können?

Vögel und Insekten können fliegen, Menschen nicht. Warum? Flugzeuge, Hubschrauber und Vögel fliegen mit unterschiedlichen Antriebskonzepten. Wie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Volker Metag am 23. Januar in seinem Vortrag »Vögel, Flugzeuge und Hubschrauber«.

Die erste deutsche Eisenbahnlinie wurde 1835 mit der Dampflokomotive »Adler« auf einer sieben Kilometer langen Strecke von Nürnberg nach Fürth eröffnet. Die Betriebsgeschwindigkeit betrug 28 Kilometer pro Stunde. Der Transrapid in Shanghai hat eine Betriebsgeschwindigkeit von 430 km/h. Was sich hier geändert hat, wird Prof. Derck Schlettwein am 30. Januar in seinem Vortrag »Von der Dampfmaschine zum Transrapid« erläutern.

Im Pazifischen Ozean verläuft der Marianengraben. Er hat eine Tiefe von mehr als 11 000 Metern. Warum ist noch kein Mensch so tief getaucht? Prof. Peter Klar geht dieser Frage am 6. Februar in seinem Vortrag »Taucher, U-Boote und Schiffe« nach.

»Was kann der Mensch? - Schneller, höher, weiter« ist das Thema von Prof. Martin Eickhoff am 13. Februar. Im Jahr 2009 stellte Usain Bolt bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin einen neuen Weltrekord über 100 Meter Sprint auf: 9,58 Sekunden. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,44 Metern pro Sekunde oder 37,58 km/h. Kann der Mensch noch schneller laufen?



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Artikel vom 04.01.2010 - 10.00 Uhr
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