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Beliebter Wieseck-Steg geht in Winterpause

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Artikel vom 29.10.2014 - 03.38 Uhr

Beliebter Wieseck-Steg geht in Winterpause

Gießen (ta). Spaziergänger, Jogger und Radler, die entlang der Lahn unterwegs sind, müssen seit Montag in Höhe der Wieseckmündung wieder den gewohnten Umweg über die Lahnstraße nehmen. Denn der Steg über die Wieseck, der in den vergangenen Monaten stark frequentiert worden war, geht in die Winterpause.

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Mit einem Kran beiseitegehoben und auseinandergebaut: Der provisorische Steg über die Wieseck neben der Lahnstraße geht in die Winterpause, kehrt aber im kommenden Frühjahr zurück und wird dann fest verankert. (Foto: ta)
© Guido Mark Tamme
Das Brückchen aus Gerüstbauelementen soll im kommenden Frühjahr erneut aufgestellt werden. Dies soll aber zusätzlich mit einer Fundamentierung geschehen, damit der Steg als Dauerprovisorium die nächsten Winter überstehen kann.

Über den Abbau und die Erfüllung eines Wunsches vieler Gießener informierte die hiesige Künstlergruppe »gärtnerpflichten«. Sie hatte die »Bridge Over Troubled Water« des Berliner Künstlerduos Folke Köbberling und Martin Kaltwasser vermittelt, das als temporäres Kunstwerk mit praktischem Nutzwert im Rahmen des Wettbewerbs »draußen« zur Landesgartenschau entstanden war. Mit der Kunstbrücke samt Auffahrt von der Lahn-Promenade war das Problem gelöst worden, dass die Stadt ein ordnungsgemäß errichtetes Bauwerk wegen der hohen Kosten früh aus dem Investitionsprogramm zur Landesgartenschau gestrichen hatte.

Dass der Magistrat inzwischen – auch aufgrund des positiven Echos in Berichten und Leserbriefen der Lokalpresse – die zunächst als nicht dringlich eingestufte Fußgängerbrücke für unentbehrlich hält, freut die »gärtnerpflichten«. Ingke Günter: »Wir hatten stets darauf gehofft, das der temporäre Brückenschlag zu einem dauerhaften wird.«

Auch die fünf weiteren temporären Kunstwerke, die im Zuge des Wettbewerbs während des Sommers in Gießen zu sehen waren, werden in den kommenden Tagen verschwinden. Dazu gehören die Platane auf einem der Hochhäuser an der Eichgärtenallee, der »Heiligenschein« auf der Lahn-Insel vor dem Klinkelschen Wehr und das Gewächshaus mit den merkwürdigen Bewohnern auf dem Landesgartenschaugelände neben dem Neuen Teich.

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