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Bald Vergabe: Pflanzoffensive für Gartenschau-Nordeingang

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Artikel vom 13.12.2011 - 08.24 Uhr

Bald Vergabe: Pflanzoffensive für Gartenschau-Nordeingang

Gießen (mö). Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Proteste gegen die geplanten Baumfällungen in der Wieseckaue haben die Macher der Landesgartenschau (LGS) jetzt einen Kontrapunkt gesetzt.

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Der »Quellgarten« soll den nördlichen Haupteingang zum Gartenschaugelände bilden. Unten das Café am Neuen Teich.
Denn die von der Gartenschau-Gesellschaft bereits vor einiger Zeit angekündigte Ausschreibung der Arbeiten zur Gestaltung des nördlichen Eingangs ist raus. Und mit der wird angesichts von über 4300 Stauden, über 8000 Frühblühern, neuen Hecken, Sträuchern und Rasenflächen zu einer wahren Pflanzoffensive geblasen. Umgesetzt werden soll das Projekt »Quellgarten« zwischen Februar und September kommenden Jahres.

Das Vorhaben, die zwischen dem Parkplatz der Theodor-Litt-Schule und der Kleingartenanlage »Erholung und Freizeit« gelegene Brachfläche zu einer Eingangsachse inklusive Bachlauf umzugestalten, gilt den Planern der Gartenschau als Ausweis dafür, dass die vordere Wieseckaue durch die Großveranstaltung eine deutliche Aufwertung erfahren wird. Tatsächlich wirkt die Sackgasse vor dem Eingang zu der Kleingartenanlage momentan wie eine Schmuddelecke. Überall liegt Müll herum, auch in dem Wassergraben, der im Zuge der Umgestaltung als Bach wiederbelebt werden soll. Die 1000 Quadratmeter große Bachaue soll mit 67 Tonnen Trittsteinen und weiteren Sitzblöcken möbliert sowie begehbar gemacht werden und eine »Talwirkung« erzeugen. Diese Wirkung sollen Betonstufen und Böschungen, teilweise mit Stahlblech verkleidet, sowie 230 Meter neue Hecken und 140 Sträucher verstärken. Um an dieser Stelle einen echten Bachlauf zu simulieren, soll eine wassertechnische Anlage installiert werden. Für das Vorhaben muss der noch vorhandene Gehölzstreifen gerodet werden. Neue Bäume sind hier nur sieben Stück vorgesehen, was gestern von einem LGS-Kritiker sogleich moniert wurde.

Auf beiden Seiten des »Quellgartens« sieht die Planung zwei Asphaltwege vor, die in die Wiese am Neuen Teich und zum dort vorgesehenen Café auf der Ufer-Plattform führen. In diesem Bereich ist auch eine Bühne für größere Veranstaltungen vorgesehen. Am Beginn des »Quellgartens« soll im Bereich des Kasseneingangs ein kleiner Platz für Besucher gestaltet werden.

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Artikel vom 13.12.2011 - 08.24 Uhr
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Leserkommentare
(14.12.2011 08:05)
Georg
Stahlbleche
Plastersteine-Sitzblöcke-das ganze Arsenal der heutigen künstlichen Gartengestaltung, die Natur in eine Zwangsjacke gesteckt, allein am Aufwand vom Material ist ersichtlich, dass da vom alten Zustand nix übrig bleibt, fehlen bloss noch Plastikvögel !
(13.12.2011 10:29)
Georg
Baumfällerei
erstaunlich in Stuttgart kämpfen die Grünen gegen das Baumfällen , in Gi ist die grüne Bürgermeisterin für Baumfällen, in Stuttgart hat man eine Volksbefragung gemacht, in Gi wirds sowas nicht geben,
man kann ja streiten, aber wenn man ein Haus renoviert, fängt man meist an der Haustür an, die Gi Haustür ist der Bahnhof, in einem Bundeswettbewerb für den hässlichsten Bahnhof, dürfte GI unter der ersten Siegern sein, anderseits müsste es natürlich jeden Bahnbenutzer grausen, wenn er daran denkt, wie es sein wird, wenn der Bahnhofsplatz umgebaut wird, bei dem Arbeitstempo, das man in der Innenstadt verlegte und der sehr geringen Arbeitskräfte, die da eingesetzt wurden dürfte der BHF Umbau mindestesn 2 Jahre dauern, eher länger, also, ich bin gespannt wie man den Verkehr während eines ev Umbaus regelt !
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