Bahnhofs-Unterführung erst Mitte des Jahres nutzbar
Gießen (kw). Die neue Unterführung im Gießener Bahnhof wird voraussichtlich erst zur Jahresmitte bis zum Gleis 2/3 begehbar sein. Das sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn AG auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung.
Das über Wochen anhaltende kalte Winterwetter sei Grund für die Verzögerung. Ursprünglich hatte die Bahn angekündigt, der Rohbau werde schon im Dezember 2009 nutzbar sein; dann war der März anvisiert worden.
Für viele Zugnutzer - vor allem diejenigen, die zwischen dem Oberhessischen und dem Main-Weser-Teil umsteigen müssen - bedeutet das weiterhin lange und unbequeme Fußwege. Seit Oktober 2007 ist die alte Unterführung größtenteils gesperrt worden. Seitdem erreicht man die Gleise 2 bis 5 nur noch über den hohen Fußgängersteg, der zum Parkhaus weiterführt. Im Oberhessischen Bahnhof blieb ein schmaler Teil des alten Tunnels offen. Weiterhin gelangt man durch ihn zu den Gleisen 12/13.
Zum Bahnsteig 14/15 führt seit einigen Wochen nur noch die neue Unterführung, weil die alte in diesem Bereich geschlossen werden musste. Dort kann man im Rohbau zumindest schon einen Eindruck von den Dimensionen des künftigen Durchgangs bekommen (linke Bildhälfte). Das rund 17 Millionen Euro teure Bauvorhaben soll - so die Planung - im Sommer dieses Jahres abgeschlossen werden.
Im Foto rechts ist der noch treppenlose Aufgang zum Gleis 12/13 zu sehen. (Foto: Schepp)
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