Gießen (jri). Die meisten »Oh«- und »Ah«-Rufe löste der 13 Meter große, Zähne fletschende Tyrannosaurus Rex vor dem Kugelbrunnen aus. Auch der 23 Meter messende Diplodocus mit dem langen Hals im Theaterpark und der bullige, hornbewehrte Triceratops am Marktplatz ernteten Bewunderung
Offene Münder vor riesigem Maul: Der T-Rex am Kreuzplatz löst Staunen aus. (Foto: Schepp)
. Etwa 100 Gäste durften am Freitag exklusiv auf Einladung der Gießen Marketing GmbH schon vor der eigentlichen Eröffnung der Dinosaurier-Ausstellung die »Giganten der Urzeit« in Augenschein nehmen, die in den nächsten zwölf Wochen die Besucher in Scharen anlocken werden.
Unter den Premierenbesuchern waren Sponsoren, Dino-Paten, Geschäftsleute, Professoren und andere Unterstützer der Großveranstaltung, bei denen sich Stadtmarketing-Geschäftsführer Sadullah Gülec bedankte. »Sie haben einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung des lange gehegten Plans geleistet, mit der Dino-Ausstellung einen außergewöhnlichen Attraktionspunkt für die Menschen unserer Stadt und unserer Region anzubieten«, so Gülec.
Prof. Hans-Peter Ziemek vom Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität versorgte die Teilnehmer der Führung anschließend mit wissenswerten Fakten aus der Welt der Dinosaurier. »Wir haben mit den 59 Sauriern jetzt 59 Lernanlässe in der Stadt«, freute er sich, zahlreiche Details zu den prähistorischen Riesenechsen und den dazu gehörigen Erdzeitaltern wie Kreide, Jura oder Trias bekannt zu geben: Der Fleisch fressende T-Rex konnte sein Maul mit den 18 Zentimeter großen Zähnen um über 180 Grad aufklappen; die lange Schwanzspitze des Diplodocus soll beim Peitschen fast Schallgeschwindigkeit erreicht haben. Das Aussehen der Dinosaurier wurde von den Wissenschaftlern oft nur anhand von gefundenen Knochenstücken, Kotklumpen oder Eiern rekonstruiert.
Ab diesem Samstag werden bis zum 18. Juli (Ausstellungsende) an jedem Samstag, Sonntag und Feiertag jeweils um 12 Uhr öffentliche Führungen durch den Gießener »Jurassic Parc« angeboten. Diese Führungen starten jeweils an der Tourist-Information am Berliner Platz und kosten drei Euro pro Person.
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
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