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Aktionstag Nachhaltigkeit auf dem Kirchenplatz

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Artikel vom 03.06.2012 - 21.44 Uhr

Aktionstag Nachhaltigkeit auf dem Kirchenplatz

Gießen (mkn). »Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern.« Dieses afrikanisches Sprichwort gab die Gießener Koordinierungsstelle Lokale Agenda 21 mit einem Informationsstand am Samstag auf dem Kirchenplatz weiter.

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Abfall? Nein: Aus der Zeitung von gestern kann man Körbe basteln, erfuhren kleine Passanten von Mitgliedern der Pfadfindergruppe Royal Rangers. (Foto: mkn)
Der Tag unter dem Motto »Praktischer Klimaschutz und Engagement für nachhaltige Entwicklung«. Für Kinder boten die Royal Rangers Pfadfinder eine besondere Attraktion an: Aus Zeitungspapier wurden Körbe geflochten, um zu zeigen, dass man auch aus vermeintlichen Abfällen etwas Tolles basteln kann.

Außerdem informierten Mitglieder der Agenda-Gruppen und der Verbraucherzentrale Hessen über konkrete, leicht umsetzbare Möglichkeiten für eine klimaschonendere Lebensweise. Jeder Einzelnen könne etwas tun – etwa indem er mit einem Messgerät »Stromfresser« im eigenen Haushalt aufspürt und sie dann verbannt.

Jeder könne Ideen, Wissen und Neugier einzubringen, um »gemeinsam ein lebenswertes Gießen zu gestalten und einen Beitrag für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt zu leisten« – ganz nach dem Motto der Lokalen Agenda 21: Global denken, lokal handeln!«, so Katja Bürckstümmer, Koordinatorin des Gießener Agenda-Prozesses. Anlass für die Veranstaltung war der Aktionstag Nachhaltigkeit, zu dem der Rat für Nachhaltige Entwicklung aufgerufen hatte.

Zahlreiche Tipps für klimasachonenderes Verhalten im Alltag finden sich im Internet unter www.verbraucherfuersklima.de.

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Artikel vom 03.06.2012 - 21.44 Uhr
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Leserkommentare
(04.06.2012 14:06)
Bellow
Stuhlgang
Gießen, Du Stadt des fairen Handels,
wie kann es sein, daß zeitgleich zu der o.g. sehr löblichen Veranstaltung DIREKT neben dem Agenda-Stand ein Lieferwagen eines hier ansässigen Billig-Möbelhauses stehen und an Schlangen von stulhbedürftigen Bürgern ebensolche in Klappausführung und mit einem Aufdruck versehen, welcher allein in dieser Stadt noch zählt, nämlich "Max(x)imal sparen", verteilen durfte? Jeder Stuhl natürlich nochmal in Plastik und Karton verpackt. Für ein paar Mäuse macht Ihr hier wirklich alles mit. Nachhaltigkeit sieht anders aus!
Mit maxximal verständnislosem Gruß
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