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AfD-Politiker eröffnet erste Parlamentssitzung

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Artikel vom 09.03.2016 - 13.24 Uhr

AfD-Politiker eröffnet erste Parlamentssitzung

Gießen (ta). Ein AfD-Politiker ist erster Kandidat, um am 28. April im Rathaus die konstituierende Sitzung des neuen Stadtparlaments zu eröffnen. Hilmar Jordan ist seit 20 Jahren Vorsitzender des Kameradenkreises Greif, des Traditionsverbands des Kampfgeschwaders 55 der Nazi-Luftwaffe.

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© Oliver Schepp/Archiv
Etwas voreilig hatte die GAZ gestern den Linken-Abgeordneten Michael Janitzki als Alterspräsidenten in der neuen Gießerner Stadtverordnetenversammlung benannt. Das war der 74-Jährige auch bis kurz vor Ende der Stimmenauszählung. Doch am Schluss schafften noch zwei Senioren, die bis dahin Nachrücker waren, direkt den Sprung in ihre Fraktion. Dies waren Inge Bietz, die gerade 75 geworden ist, bei der SPD und Hilmar Jordan, der in diesem Jahr seinen 76. Geburtstag feiern kann, bei der AfD. Er ist erster Kandidat, um am 28. April im Rathaus die konstituierende Sitzung des neuen Stadtparlaments zu eröffnen.

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Hilmar Jordan
© ta/Archiv
Hilmar Jordan ist sozusagen einer der letzten Repräsentanten der Bundeswehr in Gießen. Er ist seit 20 Jahren Vorsitzender des Kameradenkreises Greif, des Traditionsverbands des Kampfgeschwaders 55 der Nazi-Luftwaffe. Der Rentner war außerdem lange Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Gießen und ist nun Ehrenvorsitzender. Jordan hat bereits kommunalpolitische Erfahrung: Er gehörte einige Zeit als Vertreter der Freien Wähler der Gemeindevertretung Fernwald an.

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Artikel vom 09.03.2016 - 13.24 Uhr
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Leserkommentare
(10.03.2016 08:19)
DarthVader
Vertreter des Volkes
Geht gern mal vergessen, vielleicht weil er so beliebt war:
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt war Leutnant beim Oberkommando der "Nazi"-Luftwaffe! Wurde aber nicht bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit erwähnt... :o)
(09.03.2016 23:49)
Tobiwan35
Nennen wir die Verwendung
des Begriffes "Nazi-Luftwaffe" mal wohlwollend Framing. Um andere hässlichere Begriffe zu vermeiden.
(09.03.2016 20:30)
RobertSchneider
Stimmungsmache
Das Kampfgeschwader 'Greif' war eine Luftwaffeneinheit der Deutschen Wehrmacht. Die "Nazis" hatte keine eigene Luftwaffe. Dort mussten - wie überall während des Krieges - ganz überwiegend Wehrpflichtige Dienst tun, die niemand gefragt hat, ob sie das wollen, und die Einheit hat sich auch nicht durch irgendwelche Greueltaten hervor getan. Und für jeden, der beim lesen nicht ganz genau hinschaut: 55 heißt in Worten "fünfundfünfzig" und nicht etwa "ess ess".
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