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AWO baut im Tannenweg 35 neue Seniorenwohnungen

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Artikel vom 06.05.2014 - 20.44 Uhr

AWO baut im Tannenweg 35 neue Seniorenwohnungen

Gießen (ck). Mit dem »ersten Spatenstich« haben am Dienstag im Tannenweg die Arbeiten zum Bau des neuen Wohnprojekts »Wohnen am Philosophenwald für Senioren« begonnen. Bis Frühjahr 2015 sollen auf der Wiese neben dem Albert-Osswald-Haus im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt 35 seniorengerechte Wohnungen entstehen.

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AWO-Stadtkreisvorsitzender Dieter Geißler (3. v. l.) bekam beim ersten Spatenstich für die neuen Seniorenwohnungen tatkräftige Unterstützung. (Foto: Schepp)
© Oliver Schepp
In seiner Begrüßung hob Stadtkreis-Vorsitzender Dieter Geißler hervor, dass sich das entstehende Haus hervorragend in das Grün der Umgebung einpassen werde. Ferner sei es bei den Planungen gelungen, Ökonomie und Ökologie zusammenzubringen. Als Beispiele für die ökologische Ausrichtung erwähnte Geißler eine intensive Dachbegrünung, den Passivhausstandard des Gebäudes, der pro Jahr und Quadratmeter weniger als 15 KWh Heizenergie erfordere, sowie eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung für ein optimales Raumklima. Der Vorsitzende wies ferner darauf hin, dass von dem knapp 3600 Quadratmeter großen Grundstück nur etwa 35 Prozent bebaut würden, somit ausreichend Abstand zum Philosophenwald gewahrt werde. Nicht zuletzt bleibe auch das Vogelschutzgehölz in der Nähe unangetastet.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz erläuterte, dass Gießen dringend seniorengerechte Wohnungen benötige. Deshalb dankte sie der Arbeiterwohlfahrt für die Umsetzung des Bauprojekts, eines der größten dieser Art in den letzten Zeit. Damit zeige die Awo »gesellschaftlich Verantwortung«. Obwohl es viele jungen Menschen in der Stadt gebe, dürfe man die älteren nicht aus dem Blick lassen, sagte die OB und verwies unter anderem auf die »herrliche Lage, die gute ÖPNV-Anbindung und die Nähe zur Stadt«.

Die 35 Wohnungen sollen in zwei miteinander verbundenen Baukörpern entstehen. Sie sind verteilt auf drei Vollgeschosse mit jeweils zehn Einheiten (bis 60 Quadratmeter Wohnfläche) und ein Staffelgeschoss mit fünf Wohnungen (bis 110 qm). Je nach Bedarf können die neuen Bewohner die – zum Teil bereits bestehenden – Angebote des Albert-Osswald-Hauses nutzen.

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Artikel vom 06.05.2014 - 20.44 Uhr
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Leserkommentare
(07.05.2014 12:42)
Sebastarus
Schade
dass 1. in letzter Zeit immer mehr Grün in der Stadt Bauplätzen weichen muss und dass 2. kaum bezahlbarer Wohnraum für z. B. Studenten geboten wird. In der Marshallsiedlung entstehen "Stadtvillen". Am Lahnufer stehen nun "Seniorenresidenzen", wo man hätte eine tolle Parklandschaft machen können (auch für die Blumenschau). Die wunderschöne parkähnliche Bergkaserne wurde einfach platt gemacht, um Citylofts aus dem Boden zu stampfen. In der Schlachthofstraße entstehen demnächst ebenfalls Villen, genau wie am Schmuddelviertel hinterm Bahnhof, was ich allerdings wenigsten teilweise begrüße. Wäre Schade, wenn aus Gießen ein zweites Wetzlar wird. Macht für mich den Eindruck, als wolle man ein ganz bestimmtes Klientel nach Gießen locken.
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