Gießen (ta). Über 300 Radwanderfreunde lernten an den Ostertagen Gießens einsamsten und vermutlich unbekanntesten Bahnübergang kennen. Er führt in der nördlichen Kleinlindender Feldgemarkung über die Trasse der Strecke Gießen-Wetzlar und kann nur auf Anforderung passiert werden.
Das Öffnen geschieht im Dutenhofener Bahnhof und normalerweise nur zugunsten von Landwirten und Spaziergängern. Doch im Zuge der Osterrallye der Gießener Allgemeinen Zeitung mussten die Schranken binnen vier Tagen vermutlich so oft gehoben werden wie sonst in vier Monaten nicht. Das Foto zeigt einen Teil des wartenden Pulks der geführten Gruppenfahrt am Karfreitag an einer anderen Kreuzung der Strecke mit Schienen, nämlich neben der Unterführung der Bahnstrecke Wetzlar-Frankfurt.
Auch sonst konnten bei idealer Witterung die Teilnehmer am österlichen Ausflug für radelnde AZ-Leserinnen und -Leser viel sehen und erleben, etwa den lichten Wald am Nordrand Lindens, das einsame Naturidyll Ferniesee oder den bemerkenswerten Fernblick auf der Anhöhe westlich von Allendorf. Für alle, die außerdem die Fragen am Wegesrand beantworteten und ihre Lösungen einsandten, gab es natürlich auch wieder etwas zu gewinnen; der Hauptpreis geht diesmal nach Heuchelheim. Alle weiteren zu dieser beliebten Radtour in der Samstag-Ausgabe der Allgemeinen Zeitung. (ta/Foto: jri)
Das BID Marktquartier will dauerhaft ein Kinderkarussell auf den
Marktplatz stellen. Damit soll die Trinkerszene verdrängt werden. Was
halten Sie davon?