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Untere Lio-Jahrgänge beim Sommerkonzert

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Artikel vom 23.07.2014 - 11.23 Uhr

Untere Lio-Jahrgänge beim Sommerkonzert

»Ich bin begeistert, dass ihr euch so begeistern lasst«, lobte der scheidende Lio-Schulleiter Dr. Carsten Scherließ die Schüler, die mit Gesang und Instrumenten am Dienstag das zweite Sommerkonzert der Liebigschule in der Petruskirche gestalteten.

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Der Chor der fünften Klassen unter der Leitung von Hermann Wilhelmi, am Flügel begleitet von Peter Schmitt. (Foto: Schepp)
Nachdem vor einigen Wochen die Schüler der höheren Jahrgänge aufgetreten waren, waren nun die Jüngeren an der Reihe und zeigten, dass der »Schwerpunkt Musik« an der Schule auch künftig ein ganz Besonderer sein wird.

Die Musiklehrer Dr. Jörg Abel, Sabine Schuppe, Hermann Wilhelmi, Peter Schmitt und Michael Zarniko hatten mit den Jahrgängen fünf bis sieben ein sehr umfangreiches Programm zusammengestellt, das in der hochsommerlich erhitzten Petruskirche so manchen Schatz bot. Nach einem eher sanft klingenden Auftakt, den der Gitarrenspielkreis unter der Leitung von Thomas Bernsdorff mit »La Cucaracha« und der Titelmelodie aus dem Film »Die fabelhafte Welt der Amélie« gestaltet hatte, brachte der Chor der Klassen fünf jede Menge Schwung in das Konzert. Von Mozarts »Kleiner Nachtmusik« über den »Mary Poppins«-Song »Superkalifragilistischexpiallegetisch« bis zum NDW-Hit »Bruttosozialprodukt« sangen die Jungen und Mädchen mit hörbarem Spaß am Singen. Erweitert zum über 100-köpfigen Chor der Klassen 5 bis 7 wurden dann auch Pop-Hits wie Adeles »Rolling in the deep« oder »Skyfall« angestimmt. »Aber bitte mit Sahne« oder »Alles nur geklaut« gehörten ebenso in das Repertoire und zeigten eindrucksvoll, welch motivierende Arbeit Hermann Wilhelmi und Peter Schmitt mit den jungen Gymnasiasten leisten.

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Der Chor der Klassen fünf bis sieben mit Dirigent Hermann Wilhelmi (am Flügel: Peter Schmitt). (Foto: Schepp)
Auch die Chöre der Klassen 6 und 7 zeigten eine gelungene Mischung aus älterer und neuerer Musik, sangen von »Die Meere« von Johannes Brahms über Felix Mendelssohn Bartholdys »Im Grünen« bis zum »Earth Song« von Michael Jackson ein ansprechendes Programm. Mit Kelly Clarksons »A moment like this« hatten Lea Feldhaus und Pina Rustige als Solistinnen einen mit viel Beifall bedachten Auftritt.

Nach der Pause, die die Zuhörer nicht nur zum Luft schnappen außerhalb der Petruskirche nutzten, sondern auch, um dem Auftritt der Percussion-AG (Leitung: Stefanie Schlögel) und von Schülern des Ensembles der Musikschule Gießen auf dem Hof vor dem Gotteshaus zu lauschen, gehörte der Auftritt des Vororchesters der Liebigschule mit Musik von Edvard Grieg zu Ibsens Schauspiel »Peer Gynt« zu den beeindruckenden Momenten des Konzertes. Abel, Schuppe und Zarniko (bei der Miteinstudierung war auch Katja Marauhn von der Musikschule eingebunden) dirigierten die zahlreichen jungen Streicher, Bläser und Percussionisten, die den Raum vor dem Altar komplett füllten. Die wunderschönen Melodien von »In der Halle des Bergkönigs«, »Morgenstimmung«, »Solveigs Lied«, »Ases Tod« und dem »Arabischen Tanz« stimmte das Vororchester mit für das Alter der Musizierenden erstaunlicher Sicherheit an. Hannah Wörner geleitete das Publikum als Sprecherin durch die Geschichte.

Als nach rund zweieinhalb Stunden Konzert Musiker und Zuhörer gemeinsam den Kanon »Rock my soul« anstimmten, endete der Abend, der nicht nur für den sich verabschiedenden Schulleiter spürbar ein ganz Besonderer – und Begeisternder – war. gl

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Artikel vom 23.07.2014 - 11.23 Uhr
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