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Mittagskonzert erfreut sich wachsender Beliebtheit

Artikel vom 25.02.2010 - 18.30 Uhr

Mittagskonzert erfreut sich wachsender Beliebtheit

Das Angebot von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters, eine halbe Stunde lang professionelle Interpretationen bei freiem Eintritt zu präsentieren, erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Carol Brown (Flöte), Evgeni Ganev (Klavier) und Maria Oliveira-Plümacher (Fagott), v. l., beim Schlussapplaus im Konzertsaal des
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Carol Brown (Flöte), Evgeni Ganev (Klavier) und Maria Oliveira-Plümacher (Fagott), v. l., beim Schlussapplaus im Konzertsaal des Rathauses. (Foto: jou)
Beim dritten Mittagskonzert am Donnerstag fanden nicht wenige der zahlreichen Besucher, die Generalmusikdirektor Carlos Spierer im voll besetzten Konzertsaal des Rathauses begrüßen konnte, keinen Sitzplatz mehr und mussten stehen. Angesichts der unterhaltsamen musikalischen Kostbarkeiten, die zu hören waren, dürfte dies leicht zu verschmerzen gewesen sein.

So artikulierten Ivan Krastev (1. Violine), Fumiyo Nakahara (2. Violine), Jorid Höfner (Viola), Torsten Oehler (Cello) und Wolfgang Plümacher (Kontrabass) die melodischen Bögen im eröffnenden Allegro von Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento D-Dur KV 136 weitläufig-elegant und erzeugten ein recht warmes Klangbild. Innigen Ausdruck verlieh das Ensemble dem folgenden Andante, Lebensfreude vermittelte es im spritzig und witzig gemeisterten Presto-Finale.

Von Amédée Rasetti, einem Zeitgenossen Mozarts, trugen Carol Brown (Flöte), Maria Oliveira-Plümacher (Fagott) und Evgeni Ganev (Klavier) anschließend ebenso gekonnt das Trio C-Dur op. 13 Nr. 2 vor. Den munteren, geistvollen Kopfsatz spielten sie überaus einfühlsam, mit vorzüglicher klanglicher Balance. Tiefgründig und beseelt im Ausdruck geriet die zentrale Romanze. Die reizvolle Instrumentenkombination kam insgesamt anmutig zur Geltung, so auch im melodisch frischen und unbeschwert-schnellen Schlusssatz (»Anglaise«), in dem sich staunenswerte Virtuosität mit fantasievoller, unmittelbar ansprechender Musikalität verband. Für das gelungene Konzert spendeten die Hörer herzlichen Beifall. jou

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Artikel vom 25.02.2010 - 18.30 Uhr
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