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Hardrock-Formation Freak Kitchen rockt die Hessenhallen

Artikel vom 09.02.2010 - 20.25 Uhr

Hardrock-Formation Freak Kitchen rockt die Hessenhallen

Mit schnellen Riffs und reichlich Spielfreude hat die schwedische Hardrock-Formation Freak Kitchen ein kleines, aber dafür umso enthusiastischeres Publikum in den Hessenhallen begeistert.
Derwisch an der E-Gittare: Mattias IA Eklundh rockt die Hessenhallen.	(Foto: hjp)
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Derwisch an der E-Gittare: Mattias IA Eklundh rockt die Hessenhallen. (Foto: hjp)
Die Schwedenrocker, die in Gießen das einzige Deutschlandkonzert ihrer laufenden Tour gaben, ließen sich von der etwas mageren Kulisse - die mangelnde Werbung vor Ort lässt grüßen - allerdings nicht negativ beeindrucken und spielten so, als ob sie im Madison Square Garden auftreten würden: wie es sich gehört mit schnellen rockigen Stücken. Zwischendurch zeigten die Skandinavier aber auch ihr Können bei langsameren Titeln.

Das Publikum jedenfalls war sehr angetan von der Show. Die Musiker um Leadgitarrist Mattias IA Eklundh legten sich mächtig ins Zeug. Eklundh, Bassist Christer Örtefors und Björn Fryklund am Schlagzeug verbreiteten eine phantastische Stimmung in der Halle.

Eklundh fing übrigens im zarten Alter von sechs Jahren an, Schlagzeug zu spielen, ehe er mit 13 Jahren auf die E-Gitarre umstieg. Frank Zappa und Paul Gilbert sowie die legendäre Band Kiss sollen zu seinen Vorbildern gehören. hjp

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Artikel vom 09.02.2010 - 20.25 Uhr
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Leserkommentare
(11.02.2010 08:00)
istvan
Die Schwedenrocker ...
"Die Schwedenrocker ... lieߟen sich von der etwas mageren Kulisse ...
allerdings nicht negativ beeindrucken" - Autsch.
Vielleicht hätten Sie mal selbst mit Herrn Eklundh oder den Veranstaltern reden sollen. Die Besucherzahl lag absolut in seiner und unserer Erwartung. Nicht ohne Grund gastierte die Band -übrigens nur auf Anfrage der Kulturinitiative Gieߟen hin - für ein einziges Konzert in Deutschland um dann eine ausgiebige, seit April 2009 geplante Tour in Frankreich zu spielen.
Es wird von vielen leider immer noch Übersehen, dass die Kulturinitiative Gieߟen e.V. solche Konzerte als non-profit-Nischen-Veranstaltung mit ausschließlich kulturellem Hintergedanken veranstaltet. Dieses Konzert wurde ehrenamtlich nach Feierabend ab dem Zeitpunkt der Zusage der Band am 28.12.2009 organisiert. Klar hätten wir für zusätzliche Kosten erneut weitere 500 Plakate bestellen und diese für noch mehr zusätzliche Kosten professionell stadtübergreifend plakatieren lassen können. Doch hätte sich dieser finanzielle Mehraufwand und der daraus resultierende 5 Euro höhere Ticketpreis wirklich derart gravierend auf die Besucherzahl
ausgewirkt? Zumal diese doch im nachhinein fast den Erwartungen des
Veranstalters und der Künstler entsprochen hat?
Interessant aber, dass Sie auch selbstkritisch die "mangelnde Werbung
vor Ort" ansprechen. Danke, denn das ist was Veranstalter und Bands der
Region im Gespräch mit uns immer wieder die Zornesröte ins Gesicht
treibt. Die Unbedarftheit, Unzuverlässigkeit und Nachlässigkeit mit der
die lokalen Medien hier agieren. So werden immer wieder vorliegende
Ankündigungen ignoriert, vergessen oder einfach mit falschem Bild
abgedruckt - für manchen Künstler und Veranstalter ein Desaster für den
betreffenden Abend.
Im jetzigen konkreten Fall haben wir seit Januar 2010 mehrfach
Materialien zur Vorankündigungen an sämtliche Lokalzeitungen und
Magazine abgeschickt - ohne Ergebnis, da lässt wohl eher die Willkür
grüßen. Oder muss man vielleicht doch mit Geld wedeln damit was
zuverlässig klappt? Nein, auch das nicht, denn wir schalteten mehrere
bezahlte Anzeigen, die Redaktionen konnten es aber nicht leisten die
nicht unerheblich kostenpflichtig beworbene Veranstaltung selbständig in
den Veranstaltungsbereich zu übernehmen. Auf Listen mit den Namen
der Gewinner der vereinbarten und zugesagten Freikartenverlosungen
warten wir noch heute, sogar auf die vom Hessischen Rundfunk.
So stimmt die Aussage "die mangelnde Werbung vor Ort lässt grüßen", denn im Internet hat man beim googlen nach Freak Kitchen seit Januar auf den ersten 10 Seiten ausschließlich den Event in Gießen vorgefunden. Es
wurden ausgiebig Foren, Internetradios und Musikmagazine versorgt, was
dazu führte, dass Fans aus Berlin, Köln, Saarbrücken und sogar Estland
nach Gießen kamen. Am Ende entsteht jedoch beim Lesen des Artikels der
Eindruck, es sei unsere Schuld dass keine 1.000 Leute da waren, obwohl
gerade mal 300 erwartet wurden. Wo kein Kläger, da kein Richter, aber
trotzdem schlechte Werbung für uns. Danke?
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