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»Arsen und Spitzenhäubchen« hat am Stadttheater Premiere

Artikel vom 21.02.2012 - 17.29 Uhr

»Arsen und Spitzenhäubchen« hat am Stadttheater Premiere

Thomas Goritzki inszeniert die Kriminalkomödie von Joseph Kesselring in der Ausstattung von Heiko Mönnich mit Petra Soltau und Barbara Krabbe in den Hauptrollen.

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Regisseur Thomas Goritzki, Ausstatter Heiko Mönnich und Schauspieldirektor Matthias Schubert (v. l.) beim Pressegespräch im Theaterfoyer. (Foto: man)
»Sie ist eine der wenigen Komödien, die kein Verfallsdatum hat«, findet Schauspieldirektor Matthias Schubert. Dabei hat »Arsen und Spitzenhäubchen« schon mehr als 70 Jahre auf dem Buckel – und sorgt auch heute noch für einen zeitlosen Theaterspaß. Die Story um die zwei schrulligen Schwestern, die ihre Gäste gern mit Holunderwein erfrischen, um sie sanft ins Jenseits zu befördern, ist seit der Verfilmung durch Frank Capra in den 1940er Jahren ein Klassiker. Dabei lief das Stück von Joseph Kesselring zuvor schon drei Jahre lang erfolgreich am Broadway, bevor der Film mit Cary Grant als smarter Neffe Mortimer Brewster auf die Leinwand kam.

Am Stadttheater Gießen haben Petra Soltau, langjähriges Ensemblemitglied, und Barbara Krabbe, als Gast aus Hamburg verpflichtet, die Rollen der mörderischen Schwestern Martha und Abby Brewster übernommen. »Lustig sein ist ein Knochenjob«, berichtet Regisseur Thomas Goritzki beim gestrigen Pressegespräch, denn am Ende muss alles ganz leicht aussehen. Auch Ausstatter Heiko Mönnich hält sich an die Vorgaben des Erfolgsstücks. »Die Schwestern und ihr Haus wirken wie eine Puppenstube, die man konserviert hat«, verspricht er.

Bevor die Kriminalkomödie nun am Samstag im Großen Haus ihre Premiere hat, gibt’s schon heute – ebenfalls um 19.30 Uhr – mit der »Kostprobe« einen Vorgeschmack. Nach einer Einführung durch Regisseur, Ausstatter und Schauspieldirektor soll der ganze erste Akt gespielt werden – schließlich will das Team schon mal beim Publikum testen, ob die detailgenaue Probenarbeit denn auch die gewünschten Effekte erzielt. man

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Artikel vom 21.02.2012 - 17.29 Uhr
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