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TDG kauft ehemalige Klinikumsgebäude

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Artikel vom 24.05.2014 - 22.33 Uhr

TDG kauft ehemalige Klinikumsgebäude

Gießen (pm). Dank einer bundesweit einmaligen Kooperation dürften sich Gäste aus aller Welt in Gießen künftig noch wohler fühlen: Die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung GmbH (TDG GmbH) hat die einstige Medizinische Klinik im Rodthohl 6 und die benachbarte ehemalige Klinik für Nuklearmedizin (Friedrichstraße 25) gekauft.

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Die ehemalige Medizinische Poliklinik ist eines der beiden Gebäude, die die TDG GmbH soeben gekauft hat. (Foto: Schepp)
© Oliver Schepp
Auf dem Gelände will sie in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen ein »Willkommenshaus« für internationale Gäste einrichten. Damit wird in die beiden leer stehenden Gebäude bald wieder Leben einkehren. Der Kaufvertrag zwischen dem Land Hessen und der TDG GmbH, die das Willkommenshaus als Trägerin betreiben und dabei eng mit dem Verein Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung und der Universität Gießen zusammenarbeiten wird, wurde jetzt unterzeichnet. Mit dem Umbau beziehungsweise Neubau der Gebäude soll rasch begonnen werden.

»Mit diesem Projekt schaffen wir gemeinsam hervorragende Rahmenbedingungen für den Aufenthalt internationaler Gäste an der Universität und in der Stadt Gießen. Die einzigartige Zusammenarbeit mit der TDG ist ein weiteres Zeichen für die ausgeprägte Willkommenskultur, die schon jetzt an der JLU gelebt wird«, betonte JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee.

Dr. Yasar Bilgin, Vorsitzender der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung, die Gesellschafter der TDG GmbH ist, sagte: »Wir freuen uns, dass es uns nach intensiven Verhandlungen gelungen ist, mit gleichgesinnten Partnern in der TDG GmbH unser Projekt des Willkommenshauses mit neuer Infrastruktur auf dem Gelände der ehemaligen Poliklinik realisieren zu können.«

Das geplante Willkommenshaus soll nicht nur als reines Gästehaus mit Übernachtungsmöglichkeiten dienen. Ziel ist, den Aufenthalt mit Einrichtungen wie einer Bibliothek, Spielgelegenheiten für Kinder, einem Café oder einer gemeinsamen Küche besonders angenehm zu gestalten. Nicht zuletzt werden die Gemeinschaftsräume sowie das soziale Angebot das Knüpfen von wissenschaftlichen, beruflichen und persönlichen Kontakten erleichtern, die Integration fördern und den Grundstein für weitere internationale Kooperationen legen.

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Artikel vom 24.05.2014 - 22.33 Uhr
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